Die Unterschriftenliste
zum Bürgerbegehren 2010 zur Umgehungsstraße B40/B519 - Abschnitt
B519 liegt hier
zum Herunterladen bereit.
Bitte beantragen
auch Sie durch Ihre Unterschrift die Durchführung eines Bürgerent-scheids
nach § 8 b der Hessichen Gemeindeordnung. Die Bürgerschaft soll
über folgende Frage entscheiden:
"Sind Sie dafür,
dass sich die Stadt Flörsheim am Main gegen die Fortsetzung der Planungen
zur "B40/B519 Ortsumgehung Flörsheim, Wicker, Weilbach - Abschnitt
B519" ausspricht?"
Bitte beachten Sie
beim Ausfüllen der Unterschriftenliste:
Bitte vollständig und leserlich ausfüllen! Da nur Flörsheimer
Bürger abstimmen können, ist die Adresse bereits vorgegeben. Bitte
die Straße und die Hausnummer noch ergänzen, Geburtsdatum und Datum
der Unterschrift nicht vergessen.
22. August 2010: Die
Fahradrally wird stattfinden!
Die Wetterprognosen sind
gut. Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme.
27.07.2010: BIGU-Treffen
Begegnungsstette Keramag
Wir
laden Euch herzlich zum nächsten BIGU
Treffen am 27. Juli um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag ein. Wichtiges
Thema wird unter anderem die Fahrradrallye sein. Wir freuen uns auf Euer Kommen!
06.07.2010:
BIGU-Treffen Begegnungsstätte Keramag
Wir möchten Euch herzlich zum nächsten BIGU Treffen am
Dienstag, 6. Juli 2010 um 18 Uhr 30 in der Begegnungsstätte Keramag einladen.
Ein wichtiger Punkt
auf unserer Tagesordnung wird die Stadtverordnetenversammlung vom 1. Juli
sein, außerdem die Terminplanung für unsere Fahrradrallye.
Es gibt jede Menge
zu planen und zu besprechen. Es wäre schön, wenn Ihr wieder so zahlreich
erscheinen würdet wie beim letzten Mal.
13.04.2010: BIGU-Treffen
Begegnungsstätte Keramag
Wir treffen
uns am Dienstag, den 13.April um 19.30 Uhr im Clubraum der Begegnungsstätte
Keramag zum Erfahrungsaustausch und weiteren Planen.
Wir freuen uns auf Euren
Besuch.
11.01.2010:
B519 neu - eine Straße und ca. 80 Mio. €
am Bedarf vorbeigeplant?
Brief von BI Hofheim und BIGU Flörsheim an Herrn Regierungspräsident
Johannes Baron Regierungspräsidium Darmstadt

Sie möchten weiterlesen? Sie können den Brief hier herunterladen und mit dem Acrobat Reader lesen.
Antwort auf das Schreiben an Herrn Minister Dr. Peter Ramsauer von Daniela Wagner MdB, Berlin vom 16.12.2009.

Bereit zum Download: Antwort auf das Schreiben an Herrn Minister Ramsauer vom 16.12.2009
Brief an Herrn Minister
Dr. Peter Ramsauer
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Invalidenstr. 44 10115 Berlin
Bereit zum Download: Brief an Herrn Minister Dr. Peter Ramsauer
Betreff:
B 519 neu - eine Straße und ca. 80 Mio. € - am Bedarf vorbeigeplant
?
Bundesverkehrswegeplan 2003 bzw. 2009
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Ramsauer,
wir, die Vertreter
der Bürgerinitiativen in den Städten Flörsheim und Hofheim
möchten Sie mit diesem Schreiben auf die langjährige und umstrittenen
Planungen zur B 519 neu im Main-Taunus-Kreis aufmerksam machen und bitten
Sie, dieses nicht mehr zeitgemäße (da seit nunmehr über 40
Jahren geplante) Projekt kritisch zu prüfen mit dem Ziel diese Verschwendung
an Steuergeldern zu stoppen und aus dem Bundesverkehrswegeplan herauszunehmen.
Auch in der Gemeinde Kriftel ist man parteiübergreifend gegen dieses
Projekt. Insgesamt sind es somit mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger,
die sich bereits entweder aktiv oder durch passive Unterstützung gegen
die nach unserer Auffassung fehlgeleitete Maßnahmenplanung ausgesprochen
haben.
Argumente für einen Verzicht auf das Projekt finden sich
in der über
40-jährigen Historie der ohne Bürgerbeteiligung erfolgten Planung
zur B 519
den enormen Beeinträchtigungen
der Umwelt, die durch dieses Projekt eintreten würden
in den zur B 40
/ B 519 OU Flörsheim, Wicker, Weilbach dokumentierten Bedenken des Amtes
für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft
in der Würdigung des Ergebnisses des Bürgerentscheides vom 6.
Mai 2007 in Flörsheim am Main
im Hinblick auf die enorme Höhe der Kosten und den geringen Effekt
der verkehrlichen Wirkungen
im parteienübergreifenden politischen Widerstand in den Anliegerkommunen
im Main-Taunus-Kreis (s. Gemeinde Kriftel)
und insbesondere in der finanziellen Betrachtung der Gesamtmaßnahme
Was sagt die Historie ?
Die Planung für
Hofheim/Kriftel ist über 40 Jahren alt. Die Argumente reichten nie für
eine Realisierung der Straße, so dass zwei Planfeststellungsverfahren
mit der Ablehnung des Projekts endeten. Im aktuell laufenden dritten Planfeststellungsverfahren
sind 2008 rund 6000 Einwendungen betroffener Hofheimer und Kriftler Bürger
eingereicht worden.
Die Planungen für Flörsheim, Wicker, Weilbach sind ebenfalls
über 40 Jahren alt und wurde zwischenzeitlich bereits zweimal vom Land
Hessen ausgesetzt, nachdem 1994 keine Zustimmung im kommunalpolitischen Raum
vorlag und 2007 ein Bürgerentscheid den zustimmenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
aufgehoben hat. Das laufende Planfeststellungsverfahren ruht, solange die
Bindefrist des Bürgerentscheides gilt. Auch von Flörsheimer Bürgerinnen
und Bürgern wurde eine große Anzahl an Einwendungen erhoben.
In Flörsheim besteht seit 1980 aktiver politischer Widerstand
gegen die Baumaßnahme und seit 2006 eine Bürgerinitiative, die
mit mehr als 2.500 Unterstützern einen Bürgerentscheid initiierte
und diesen im Mai 2007 bei mehr als 60-prozentiger Wahlbeteiligung gewonnen
hat. Leider wird das Ergebnis des Bürgervotums von Seiten des Flörsheimer
Bürgermeisters nicht respektiert, so dass die erneute politische Auseinandersetzung
für 2010 zu erwarten ist.
Erstmals in der Geschichte des Projekts hat sich in Hofheim 2008 eine
Bürgerinitiative formiert, die mit mehr als 600 Mitgliedern auf die Unverhältnismäßigkeit
und Sinnlosigkeit des Projekts hinweist und für den Erhalt der Lebensqualität
in Hofheim kämpft.
Sowohl die Planung der Umgehung Hochheim (B 40) als auch die Gesamtmaßnahme
B 519 neu ist nicht mehr im Investitionsrahmenplan bis 2010 (Stand April 2007)
enthalten.
Wie angemessen sind die Planungen ?
Die folgenden Punkte verdeutlichen, warum die geplante B 519 neu am Bedarf vorbei geht und wie unzeitgemäß die Planung inzwischen ist:
Modellrechnungen
belegen, dass die B 519 neu in den Innenstädten von Flörsheim und
Hofheim nicht zu spürbaren Entlastungen führen wird, dafür
wird sich diese im Bezug auf Lärm- und Schadstoffemissionen extrem negativ
auf die Gemeinde Kriftel sowie die Hofheimer und Flörsheimer Wohngebiete
entlang der geplanten Trasse auswirken.
Die Zerschneidungswirkung der Trassenführung ist für die
betroffenen Gemeinden enorm. In Flörsheim wird das letzte stadtnahe Naherholungsgebiet
und die wichtigste Kaltluftproduktionsfläche zerstört.
Im Bereich der geplanten Trassenführung ist der Lebensraum von
68 geschützten Tierarten bedroht. Dramatische Eingriffe erfolgen in die
Feldhamster-Population mit der "höchsten Baudichte in Hessen".
Der Feldhamster steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere in der
BRD und ist als "stark gefährdet" eingestuft. Nach Bundesartenschutzverordnung
§ 13 gehört er zu den besonders geschützten Tierarten und ist
zudem durch die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie Anhang IV
geschützt.
Der fertiggestellte 6-spurige Ausbau der A 66, die im Bereich Wicker
und Weilbach parallel zur B 40 verläuft, hat in Wicker und Weilbach zu
einer spürbaren Reduzierung des Durchgangsverkehrs geführt.
Die ausgebaute A 66 übernimmt seit Fertigstellung bereits die
Funktion einer Umgehungsstraße um Hofheim, sodass keine parallele Neubaumaßnahme
erforderlich ist.
Hofheim ist bereits mit drei Auffahrten an die A 66 angebunden und
die geplante Umgehungsstraße wird entgegen Ihrer Zielsetzung überwiegend
eine innerörtliche Verkehrsverteilungsfunktion erfüllen.
Wie groß sind die Nachteile ?
Die Nachteile der geplanten
Neubaumaßnahme der Umgehungsstraßen der B 519 neu sind enorm.
Wir möchten an dieser Stelle auf die eklatantesten Nachteile der Straßenneubaus
hinweisen:
Der Bau der geplanten
Umgehungsstraßen führt zum unwiderruflichen Verlust von durch die
Bevölkerung intensiv genutzten Naherholungsgebieten, zum Verlust wertvoller
und ertragreicher Agrarflächen, die zudem als Kaltluftproduktionsstätten,
für die industriell erheblich vorbelastete und infrastrukturell hervorragend
erschlossene Region wertvoll und unerlässlich sind, sowie zum Verlust
einer erheblichen Menge an Hecken und Feldgehölzen, die Lebensraum und
Ruhestätte für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten sind und
zudem zum Verlust großer Beständen an Streuobstwiesen. All diese
Maßnahmen führen direkt zum Verlust des Retentionsvermögens
der Landschaft.
Es wird erwartet, dass die Belastungen an Lärm- und Schadstoffemissionen
aufgrund des "indizierten" Verkehrs z. B. durch "mautfreien"
Schleichverkehr parallel zur Autobahn in allen drei Gemeinden überproportional
steigen werden. Für den Bereich Hofheim der B 519 neu belegen Modellrechnungen
des Amts für Straßen- und Verkehrswesen, dass in Spitzenzeiten
mehr Verkehr an Kindergärten, Schulen und an Wohngebieten vorbeifließen
wird als heute in Spitzenzeiten durch die Innenstadt von Hofheim fließt.
Die Errichtung der Lärmschutzwände/-wälle, der Überführungsbauwerke
und die Neugestaltung deutlich weiterer und unübersichtlicherer Wege
erzeugt eine erhebliche Barriere besonders für Schüler, Sportler
und insbesondere nicht motorisierte Mitbürger. Für den Bereich Hofheim
ist zu erwarten, dass durch die Trennwirkung der Trasse, die mitten durch
die zusammen gewachsenen Gemeinden Hofheim und Kriftel führt, das soziale,
kulturelle und sportliche Miteinander stark in Mitleidenschaft gezogen wird.
Für den Bereich des Stadtteils Keramag/Falkenberg in Flörsheim führt
die Errichtung einer Lärmschutzwand zur vollständigen räumlichen
Isolation des Stadtteils.
Für die Landwirtschaft auf der Gemarkung der Stadt Flörsheims
bedeutet die Trassenfestlegung der B 519 neu die Zerschneidung und Anschneidung
von ca. 1.100 Flurstücken. Dies macht eine langwierige und kostenintensive
Flurbereinigung erforderlich, die Verluste an Biodiversität durch Rodung
von Hecken, Vernichtung von Ackerrandstreifen oder das Kanalisieren von Bächen
bewirkt sowie eine anschließende konventionelle Landnutzung zur Folge
hat.
Sollte die
Umgehungsstraße im Bereich von Flörsheim realisiert werden, dann
sind die Investitionen der letzen Jahrzehnte in die Errichtung eines Regionalparks
RheinMain, dessen Grundidee darin besteht, "die Landschaft des Ballungsraumes
als Erholungs- und Erlebnisraum aufzuwerten" für den Bereich der
Gemarkung von Flörsheim verloren, denn die "Vorzugsvariante"
der geplanten B 40 / B 519 neu führt an folgenden Bestandteilen der Regionalpark-Route
direkt angrenzend und nahe vorbei: Naturschutzhaus und Naturschutzgebiet Weilbacher
Kiesgruben, Haus des Dichters in Weilbach, Park in Bad Weilbach, Panoramaweg
mit Steinskulpturen (Himmelsleiter, Steinmantel, Stopper, schmale Stele, steinerner
Sitz, Schauaufsland und Kreis der Steine), Weinlaubengang, Flörsheimer
Warte und Kalkbrennöfen. Es ist davon auszugehen, dass damit jegliche
touristische und kulturelle Attraktivität dieses Teilabschnittes des
Regionalparks RheinMain entfällt.
Sind die finanziellen Ausgaben gerechtfertigt ?
Im Bundesverkehrswegeplan
2003 sind der Teilabschnitt Hofheim/Kriftel mit 29,2 Mio. € und der Teilabschnitt
Flörsheim mit 30,6 Mio. € reinen Baukosten aufgeführt. Aktuell
werden die Kosten für beide Projekte zusammen auf fast schon 80 Mio.
€ geschätzt, eine Tatsache, die sich aber keineswegs im wirtschaftlichen
Bewusstsein der zuständigen Verkehrsbehörden und deren Kosten-Nutzenabwägung
und der daraus abzuleitenden Priorisierung niederzuschlagen scheint.
Die prognostizierte Kostensteigerung ist an den vorliegenden Zahlen
der Erläuterungsberichte auf dramatische Weise nachzuvollziehen. Im Erläuterungsbericht
zur B 519 neu in Flörsheim (Stand November 2005) ist von reinen Baukosten
von 27,0 Mio. Euro die Rede. Bereits im April 2007 schätzt der BMVBS
die Kosten auf 30,6 Mio. €. Somit geht der BMVBS offenbar von einer Kostensteigerung
von ca. 2,4 Euro pro Jahr aus. Nachdem in Flörsheim der Bürgerentscheid
ein Ruhen des Planfeststellungsverfahrens erwirkt hat, ist mit einer zwischenzeitlich
eingetretenen Kostensteigerung von mindestens 7,2 Mio. € alleine für
Flörsheim auszugehen.
In der o. g. Summe sind die zur Realisierung erforderlichen Grundstücksankäufe
nicht enthalten.
Da davon auszugehen ist, dass eine Planfeststellung jedenfalls in allen
drei Kommunen von betroffenen Eigentümern, Anliegern sowie von Dritten
beklagt werden wird, ist eine verlässliche Aussage über einen realisierbaren
Beginn der Umsetzung der Planung nicht möglich. Dadurch erhöhen
sich die zu erwartenden Kosten zusätzlich.
Aufgrund eines im Bereich Hofheim die Bahnlinie überspannenden
Brücken- und eines unter Grundwasserniveau die Sportplätze durchquerenden
Tunnelbauwerks ist mit jährlichen Folgekosten im sechsstelligen Bereich
zu rechnen.
Die Stadt Hofheim hält an dem Projekt so beharrlich fest, da sie
neues Wohngebiet in Marxheim Süd plant, für das die Umgehungsstraße
als Erschließungsstraße fungieren soll, da Hofheim aufgrund der
Finanzsituation der Stadt nicht in der Lage ist eine Erschließungsstraße
selbst zu finanzieren.
Zwischenzeitlich haben sich die verkehrlichen Rahmenbedingungen durch
den 6-spurigen Ausbau der A 66 so verändert, dass die Zustimmung zur
Herabstufung der B 519 zur Landesstraße in allen betroffenen Gemeinden
ohne Ausbau den betroffenen Kommunen die Möglichkeit geben würde,
mit einem Bruchteil der Investitionssumme durch Verkehrsregelungs- und -lenkungsmaßnahmen
direkt einzugreifen. Somit würden finanzielle Mittel für dringender
erforderliche Projekte frei werden.
Was sagt die Politik ?
In Flörsheim ist eine politische Bewertung durch den Bürgerentscheid erfolgt. Ungeachtet dessen wird der Bürgermeister eine nochmalige Zustimmung zum Planfeststellungsverfahren erzwingen, so dass mit einem erneuten Bürgerentscheid zu rechnen ist. In Kriftel gibt es eine parteiübergreifende Ablehnung der B 519 neu, die dazu geführt hat, dass die politische Mehrheit die Umgehungsstraße bereits in 2008 abgelehnt hat. In Hofheim gibt es (noch) eine politische Mehrheit, die an dem Bau festhält - im wesentlichen geht es dabei jedoch um die Erschließung eines neuen Wohngebiets (dessen Planung allerdings auch sämtlichen demographischen Entwicklungsprognosen des Main-Taunus-Kreises widerspricht).
Die Mitglieder der Bürgerinitiativen in Flörsheim und Hofheim sind überzeugt, dass der Verkehrswert der B 519 neu nicht gegeben ist und dass die punktuell vorhandenen Verkehrsprobleme wesentlich kostengünstiger und umweltverträglicher beseitigt werden könnten.
Wir bitten Sie nochmals, dieses am Bedarf vorbei geplante und Steuergelder verschwendende Projekt kritisch zu prüfen und sich für eine Herausnahme aus dem Bundesverkehrswegeplan einzusetzen.
Natürlich stehen
wir Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.
Bitte sprechen Sie die Vertrauensleute der Bürgerinitiativen, Frau Dr.
Ariane Tüchelmann für die BI in Hofheim (ariane.tuechelmann@b519.info)
und Frau Sabine Roth für die BIGU in Flörsheim (s.roth@as-p.dedirekt
an.
Mit freundlichen Grüßen
BI Hofheim
Dr. Ariane Tüchelmann
BIGU Flörsheim
Sabine Roth
Bereit zum Download:
Brief an Herrn Minister Dr. Peter
Ramsauer
27.11.2010: Beantwortung
der Fragen zur Verkehrszählung
Am 09. und 16.11.2010
wurden die Fragen per Mail von Sabine Roth an das Amt für Straßen-
und Verkehrswesen Wiesbaden gestellt.
Sie möchten Den Brief als PDF- Datei herunterladen? Das geht hier!

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4.11.2009: BIGU-Treffen
Begegnungsstätte Keramag
Wir treffen
uns am Mittwoch, den 4.November um 19.30 Uhr im Clubraum der Begegnungsstätte
Keramag zum Erfahrungsaustausch und weiteren Planen.
Die genauen Themen liegen
noch nicht fest.
31.10.2009: Herbstspaziergang
der BIGU mit Weinprobe
Treffpunkt:
Samstag, 31.10.2009 14:00 Uhr Gustav-Stresemann-Anlage an der Kapellenstraße
in Flörsheim.
Wir machen eine Spaziergang zum Weingut Reiner Flick in der Straßenmühle
hinter Wicker, können das Weingut besichtigen und Reiner Flick wird uns
eine kleine Weinprobe präsentieren.
Unkostenbeitrag inkl. Brezel 5,--€/Person.
Bei interesse bitte eine
E-Mail an s.roth@as-p.de mit dem Betreff
"Reiner Flick" und der Anzahl der teilnehmenden Personen.
Diese Veranstaltung
ist eine gute Möglichkeit, zusammen durch unser schönes Naherholungsgebiet
zu gehen, zu plaudern und einen netten Nachmittag zu verbringen.
Wer nicht mit spazieren möchte, kann gerne auch direkt zum Weingut zu
kommen. Treffpunkt dort: zwischen 15.15 Uhr und 15.30 Uhr. Die Veranstaltung
bei Reiner Flick dauert ca. 1,5 Stunden.
20.01.2010:
Antwort auf den Brief an den Magistrat der Stadt vom 23.07.2010.
Herunterladen als PDF-Datei: Hier: 03Sharp_20100127_115723.pdf
23.07.2010:
Brief an den Magistrat der Stadt
Das gesamte Dokument mit
Bildern und Skizzen kann hier als PDF-Datei für den Acrobat Reader heruntergeladen
werden.
Bereit zum Download:
Antrag Schilder 230709.pdf
19.07.2009:
BIGU-Fahrrad-Rallye
Die BIGU
veranstaltet am Sonntag, den 19. Juli 2009, eine Radtour in das von der geplanten
Umgehungsstraße gefährdete Naherholungsgebiet.
Start (ab 9 Uhr) und Ziel ist die Stresemann-Anlage. Dort gibt es auch Speisen
und Getränke sowie eine Siegerehrung.
(Veranstaltung wurde
wegen schlechten Wetters verlegt)
28.04.2009:
BIGU
Treffen in Keramag / Falkenberg
Wir treffen uns am Dienstag, den *28. April um 19.00 Uhr* im Clubraum der
*Begegnungsstätte Keramag*.
Die wesenlichen Themen sollen die AG Verkehrsentlastung bzw. das Alternative
Verkehrskonzept, Aktivitäten der letzten Zeit (Sereinbrief, Banner, Verhandlungen
bzgl. Schilder an der Ortseinfahrten) sowie die zukünftigen Aktivitäten
sein. Gemeinsam
wollen wir die nächsten Schritte und unsere Postiotion zu den aktuellen
Vorgängen in der Stadt festlegen.
27.01.2009:
BIGU
Treffen in Keramag / Falkenberg
Wir hoffen, Ihr/Sie alle hattet/hatten einen guten Start in das neue Jahr.
Aus verschiedenen Anlässen möchten wir Euch/Sie gerne zu einem BIGU-Treffen
einladen.
Termin: Dienstag,
den 27.01.2009 um 19.30 Uhr.
Treffpunkt ist wie gewohnt der Clubraum in der Begegnungsstätte Keramag.
Bis dahin,
viele Grüße,
Tim Marold
16.10.2007:
BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Dienstag den 16. Oktober 2007 um 19.00 Uhr treffen sich die Mitglieder
der BIGU am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
Die Vertrauenspersonen und auch die Verkehrsentlastungs AG Entsandten trafen sich zwischenzeitlich ein paar Mal, um Verbesserungsvorschläge, Ideen usw zusammen zu tragen, zu diskutieren und sich gegenseitig zu informieren. Daraus entstand ein Katalog mit über 30 (!!!) Vorschlägen.
Nun möchten wir alle auf einen aktuellen Stand bringen. Bericht erstatten, Anregungen aufnehmen, weiteres Vorgehen besprechen, Sonstiges usw.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Danke und bis dann, Sabine Roth
Antworten auf die Ende Mai geschriebenen Briefe:

Bereit zum Download: Brief vom Regierungspräsidium Darmstadt


Bereit zum Download: Brief vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Straßenentwicklung

Bereit zum Download: Brief vom Amt für Straßen und Verkehrswesen, Wiesbaden
Ende Mai 2007: Die BIGU schickt Briefe an Behörden und das Ministerium um sicherzugehen, dass der Bürgerentscheid ernst genommen wird und dass die Planung der B 519 neu zurückgenommen wird:
Die Briefe gibt es hier auch als PDF zum Herunterladen (3 MB).




23.05.2007:
BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Mittwoch, den 23. Mail 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU Zeit,
um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
Themen: Rückblick
auf den Bürgerentscheid und weiteres Vorgehen.
Weitere Infos bei
Tim Marold. Tel.: 0 61 45 / 54 58 78.
Bürgerentscheid über die Umgehungsstraße B 40/519 Abschnitt B 519 am 06. Mai 2007:
Wir haben es geschafft!
Der erste Bürgerentscheid
in Flörsheim ist für den Erhalt unserer Naherholung und für
die Zukunft Flörsheims ausgegangen!
Allen, die sich an der Informationsarbeit beteiligt haben gilt unser Dank.
Selbstverständlich aber vor allem allen Bürgerinnen und Bürger,
die an der Abstimmung teil genommen haben und sich gegen die Straße
ausgesprochen haben.
Uns ist bewusst, dass den Mitbürgern an den Durchfahrtsstraßen
geholfen werden muss. Aber gemeinsam mit der Mehrheit der Flörsheimer
Bürger lehnen wir die aktuelle Variante ab. Die politisch Verantwortlichen
sind jetzt aufgerufen Lösungen zu erarbeiten, die zeitnah umgesetzt werden
können und für die Anwohnern an den Durchgangsstraßen schnell
Entlastung schaffen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
am 6. Mai
BIGU
Folgende
Frage wurde im Bürgerentscheid zur Abstimmung gestellt:
"Sind Sie dafür, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
vom 13. Juli 2006 zum Planfeststellungsverfahren für den Bau der Ortsumgehung
B 40/519 Abschnitt B 519 aufgehoben und somit die Zustimmung der Stadt
Flörsheim am Main zum Bau der Umgehung zurückgenommen wird?"
Und so wurde abgestimmt:

| Wahlbezirk | Wahllokal | JA % | JA Stimmen | NEIN % | NEIN Stimmen | Wahlbeteiligung im Wahllokal % |
| 1 | Riedschulturnhalle rechts | 37,5 | 215 | 62,5 | 359 | 47,6 |
| 2 | Riedschulturnhalle links | 56,5 | 166 | 43,5 | 128 | 42,1 |
| 3 | Pfarrgemeindezentrum St. Gallus | 51,6 | 418 | 48,4 | 392 | 45,8 |
| 4 | Stadthalle rechts | 66,7 | 519 | 33,3 | 259 | 51,5 |
| 5 | Stadthalle links | 64,9 | 486 | 35,1 | 263 | 51,1 |
| 6 | Turnhalle Paul-Maar-Schule | 61,9 | 650 | 38,1 | 400 | 50,0 |
| 7 | Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg | 87,6 | 254 | 12,4 | 36 | 55,3 |
| 8 | Goldbornschule rechts Raum 7 | 62,3 | 480 | 37,7 | 291 | 52,5 |
| 9 | Goldbornschule links Raum 1 | 58,1 | 389 | 41,9 | 280 | 49,6 |
| 10 | Weilbachhalle rechts | 31,0 | 241 | 69,0 | 536 | 50,5 |
| 11 | Weilbachhalle links | 36,9 | 287 | 63,1 | 491 | 54,0 |
| Briefwahl I | Altes Feuerwehrgerätehaus | 49,8 | 466 | 50,2 | 469 | |
| Briefwahl II | Altes Feuerwehrgerätehaus | 60,8 | 191 | 39,2 | 123 | |
| Briefwahl III | Altes Feuerwehrgerätehaus | 36,1 | 119 | 63,9 | 211 | |
| Gesamt | Endergebnis | 53,5 | 4881 | 46,5 | 4238 | 60,5 |
Alle Angaben ohne Gewähr!
Achtung:
WICHTIG!
Ja, ich bin gegen die Straße, denn so gefällt sie
mir überhaupt nicht!, sagen viele Bürger. "Aber wenn
ich nun 'JA' ankreuze, wird es nie mehr eine geben! Dies ist unsere
letzte Chance eine Umgehungsstraße zu bekommen."
Diese Aussage
ist falsch! Das ist Panikmache!
Die Wähler sollen damit unter Druck gesetzt werden!
Die Wahrheit ist, dass nur über diese eine Variante der
Umgehungsstraße
B 40 / B 519 abgestimmt wird. Alles weitere ist offen! Es ist weiterhin möglich
andere, bessere Varianten zu planen und durchzuführen. Lassen Sie sich
nicht ins Bockshorn jagen!
Sonntag,
6. Mai: BÜRGERENTSCHEID
nicht
vergessen ...
... kreuzen Sie beim Bürgerentscheid "Ja" an, denn dann entscheiden
Sie sich für Lebensqualität und gegen die neue Umgehungsstraße!
Zum ersten Mal in Flörsheim besteht die Möglichkeit für die
Bürger in einem Bürgerentscheid Demokratie zu leben! Gehen sie Abstimmen
und nehmen Sie auch ihre Freunde, Nachbarn und Verwandte sofern sie abstimmungs-berechtigt
sind mit! Jede Stimme zählt!
Familienfest am Maifeiertag:
Die Erwartungen der BIGU wurden weit übertroffen
"Das waren garantiert mehr als dreihundert Personen", ist sich Tim Marold ganz sicher. Aus der Anzahl der angebotenen Sitzplätze, einiger überschlägiger Zählungen sowie den konsumierten Speisen und Getränken kam er zu diesem erfreulichen Ergebnis.

Die Stimmung war gut,
die Gäste zufrieden und zuversichtlich
Ebenso erfreulich war auch die Stimmung am 1. Mai in der Gustav-Stresemann-Anlage in Flörsheim. Unter den schattenspendenden Bäumen erinnerte Britta Kluin mit selbstgesungenen Liedern an den eigentlichen Sinn dieses Festes: Ablehnung der geplanten Umgehungsstraße. Zwischendurch zog Marc Velten die Kinder mit seine Zaubereien in seinen Bann.

Zauberer Marc Velten
auf dem BIGU-Fest.

Ein selbst gemaltes
Plakat beim Familienfest aufgehängt zeigt:
Auch Kinder sind sich der Folgen dieses Umgehungsstraßenbaus sehr bewußt.
Ein weiterer Höhepunkt war der Traktor-Corso der Flörsheimer Bauern. Auf fünf Anhängern fuhren mehr als hundert Interessierte - darunter viele Kinder - durch die frühsommerliche Gemarkung entlang der geplanten Trasse der Umgehungsstraße von der Opelbrücke über den Kreuzweg und den Wartweg bis zum Höllweg.

Deutliche Markierungen des geplanten Trassenverlaufs in den Feldern sowie Erklärungen während der Fahrt machten den geplanten gewaltigen Eingriff realistisch vorstellbar. "Jetzt", meinte eine junge Mutter, "habe ich endlich eine Vorstellung von dem, was die mit uns vorhaben. Den 40 000,00 -Euro teuren Werbefilm hätte man den Steuerzahlern ersparen können". Niemand widersprach ihr.

Die
Aktiven der BIGU und des BUND waren sehr zufrieden mit dem Familienfest
Dienstag,
1. Mai: BIGU Familienfest mit dem BUND
ab 11.00 Uhr:
Familienfest
der BIGU, Gustav-Stresemann-Anlage bei Kaffee & Kuchen, Würstchen
& Getränke, Informationen, Kinderbelustigung
ab 14.00 Uhr:
Traktorcorso auf der geplanten Trasse der Umgehungsstraße B 519
Montag,
30.04.07 Pressekonferenz und
letztes
BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
18.00 Uhr:
Pressekonferenz auf der Keramag (Begegnungsstätte)
19.00 Uhr:
letztes Treffen, Themen: Fest 1. Mai, Planung, Endspurt
Mittwoch,
25.04.07 ab 19.15 Uhr: Bürgerversammlung
Bürgerversammlung in der Goldbornhalle, Wicker, beginnend mit den
Präsenationen der Bürgerinitiativen, anschließend Visualisierung
und Diskussionselbiges
Dienstag,
24.04.07 ab 19.15
Uhr: Bürgerversammlung
Bürgerversammlung
in der Weilbachhalle in Weilbach, beginnend mit den Präsenationen der
Bürgerinitiativen, anschließend Visualisierung und Diskussion.
BIGU informierte am
Ostermontag
Spiele für die Kleinen und Infos für die Großen
Bei wunderschönem
Osterwetter trafen sich die Mitstreiter der Bürgerinitiative gegen diese
Umgehungsstraße "(BIGU) am naturnahen Spielgelände Nähe
Werner-v.-Siemens-Straße. Sie hatten sich für diesen Ostermontag
etwas Besonderes einfallen lassen: Ostereier suchen, Sackhüpfen und Eierlaufen
unterhielten die kleinen Besucher der Veranstaltung, während die Erwachsenen
Zeit und Gelegenheit hatten, sich ausführlich über die geplante
Umgehungsstraße B 40 / B 519 zu informieren.

Viele Flörsheimer
nutzten die Gelegenheit sich am Ostermontag den, 09.04.2007
über die geplante Umgehungsstraße B 40 / B 519 zu informieren.
Der Trassenverlauf wurde genauso thematisiert wie die angeblichen Verbesserungen, die die Umgehungsstraße bringen sollen. Auch über den eigentlichen Sinn der Umgehungsstraße zur Entlastung der vorhandenen Verkehrswege nach einer Flughafenerweiterung wurde gesprochen. Während dessen wurden Ostereier versteckt und gefunden, beim Eierlauf die Geschicklichkeit der Kinder getestet und beim Sachhüpfen ließ sich Sabine Roth (stellvertretende Vertrauensperson der BIGU) auch mal von einem kleinen Osterhäschen besiegen. "Rund herum war es eine gelungene Veranstaltung bei bestem Osterwetter" bestätigte Tim Marold (BIGU).
BIGU sorgt für
Kinderbelustigung. Hier: Eierlaufen

Sabine Roth und Annika
beim Sackhüpfen.
Ostermontag,
09.04.2007, 10 - 12 Uhr: Ostereiersuchen für Kinder mit der BIGU
Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr am Ostermontag ist am naturnahen Spielgelände
nördlich des Kreisels Rheinallee / Werner von Siemens Straße der
Osterhase los!
Hier gibts einen Stand mit den neuesten Infos zur Umgehungsstraße für die Großen und ein Ostereiersuchen für die Kleinen.
Alle Flörsheimer Bürger sind herzlich eingeladen!
02.04.2007:
Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 02. April 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten
Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag /
Falkenberg.
26.03.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 26. März 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur
gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte
Kramag / Falkenberg.
12.03.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 12. März 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur
gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte
Kramag / Falkenberg.
11.03.2007: Trassenbegehung 15.00 Uhr
Am Sonntag, den 11. März um 15.00 Uhr, lädt die BIGU alle interessierten
Bürger zu einer weiteren Trassenbegehung ein.
Treffpunkt ist der Parkplatz am REWE-Markt in Weilbach. Wieder wird es viele
interessante Infos zu der geplanten Umgehungsstraße geben. Außerdem
soll die "neue Brücke" vorgestellt werden.
26.02.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 26. Februar 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten
Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag /
Falkenberg.
Themen
sollen sein:
- Berichte der Teamleiter
- Vorbereitung des Familienfests am 01. Mai
- Festlegung von Zeit und Ort von Infoveranstaltungen
- Zeitplanung und weiteres Vorgehen
16.02.2007: Verkehrszählung Glühwein Straßenpläne
Unter dem Motto "Durchgangsverkehr in der Altstadt? - Wohl nur auf dem
Papier!" treffen sich alle Interessierten und BIGU Mitstreiter zu einer
Infoveranstaltung.
In der Eddersheimer Straße 39 bei Kluin und Preußler in der Hofeinfahrt
wird der Verkehr in der Eddersheimer Straße zwischen 15.30 und 18.30
Uhr gezählt. Bei Glühwein ist es möglich die Straßenpläne
einzusehen und mit den Anwesenden angeregt zu diskutieren.
Weitere Infos bei Tim Marold 06145 / 545878
18.01.07: BIGU verschiebt Termin
Die für Donnerstag, 18. Januar geplante öffentliche Veranstaltung
der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (BIGU)
fand nicht statt. Der orkanartige Sturm veranlasste die Veranstalter zu einer
Verschiebung. Ein neuer Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest.
Geblieben ist das Thema und der Ort: Flörsheim, Eddersheimer Straße 39 (Familie Preußler/Kluin). Die öffentliche Veranstaltung hat zwei Ziele: Einmal eine Verkehrszählung auf der Eddersheimer Straße. Dort häufen sich die Klagen von Anwohnern über die zunehmende Verkehrsbelastung seit der Eröffnung der HERTIE-Unterführung. Des weiteren sollen grundsätzliche Gespräche zum Thema Verkehr und seine Probleme geführt werden. Dabei liegen auch die Unterlagen zur geplanten Umgehungsstraße aus.
18.01.07:
Informiern, Verkehr zählen, Glühwein trinken
Am 18. Januar 2007 zwischen 17-19 Uhr trifft sich wir uns in der Eddersheimer
Straße 39 bei Kluin/Preußler treffen, um Glühwein zu trinken,
Verkehrszählung zu machen und zu informieren. Wir gehen davon aus, dass
die Verkehrsbelastung in der Straße nicht so schlimm ist, wie in den
Planfeststellungsunterlagen behauptet.
14.01.07: BIGU informiert am Höllweg
Treffpunkt für Aktive und Interessierte am naturnahen Spielgelände
(Höllweg) im Neubaugebiet Nord.
Der Höllweg ist den meisten Flörsheimern nur als eine Straße nördlich der Bahnlinie (am Baumarkt) bekannt. Viele, besonders die Bewohner im Neubaugebiet Nord, kennen ihn auch als einen befestigten Wirtschaftsweg. Er beginnt am Kreisel Rheinallee / Werner-von-Siemens-Straße und führt in nördlicher Richtung hinauf zum Landwehrweg zwischen Bad Weilbacher Wald und Wicker.
Dieser Weg wird zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung von Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Mütter mit Kinderwagen oft und gerne benutzt. Außerdem ist er in den Plänen des Regionalparks als Verbindung zwischen dem Mainuferweg und dem Landwehrweg eingezeichnet.
Rund 250 Meter hinter den letzten Wohnhäusern der Werner-von-Siemens-Straße steht an einer Wegegabelung des Höllwegs ein Kruzifix. Eine Bank sowie Büsche und junge Bäume laden zum Verweilen ein.
Nicht mehr lange, wie die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (BIGU) befürchten: Hier soll einmal die geplante Umgehungsstraße verlaufen und auch dieses relativ unberührte Fleckchen unserer Heimat autogerecht machen.
Mitglieder der BIGU möchten vor Ort zeigen, was hier auf uns zukommen könnte. Am Sonntag, 14. Januar, werden sie auch dort die Trasse deutlich markieren. Interes-sierte Mitbürger/innen sind herzlich eingeladen, sich um 15.00 Uhr vor Ort selbst einen Eindruck zu verschaffen, die ausgelegten Pläne zu studieren und die anwesenden BIGU-Mitglieder zu befragen.
Treffpunkt ist das naturnahe Spielgelände an der Rheinallee/verlängerter Höllweg. Sie erreichen die vorgesehene Stelle zu Fuß oder mit dem Rad am besten vom Kreisel in der Rheinallee. Dort steht auch ein Hinweisschild der BIGU.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Roth (Telefon 0 61 45 / 54 63 22) oder Tim Marold (Telefon 0 61 45 / 54 58 78.
04.12.2006:
Infobrief zum Jahreswechsel
Druckfehlerteufel schlug zu
Bei den Vertauenspersonen der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (BIGU)laufen zur Zeit die Telefone heiß.
Grund: In einem Schreiben vom 04.12.2006 der BIGU, die sich bekanntlich dafür einsetzt, dass die Stadtverordnetenversammlung ihren Beschluss vom 13.07.2006 zurücknimmt, waren zwei Jahreszahlen vertauscht worden. Trotz sorgfältiger Korrekturlesung haben wir die beiden Jahreszahlen 2006 und 2007 vertauscht, bedauert Sabine Roth. Sie geht aber davon aus, dass die Angeschriebenen wissen, was tatsächlich gemeint ist.
Das in dem Schreiben der BIGU für den 1. Mai angekündigte Familienfest in der Flörsheimer Gemarkung findet selbstverständlich im Jahre 2007 (und nicht 2006, wie irrtümlich angegeben) statt.
23.11.2006:
Durchführung des Bürgerentscheids auf den 6. Mai 2007 festgelegt
Nach Überprüfung der Unterschriften durch die Stadtver-waltung Flörsheim
in der Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 und der rechtlichen Voraussetzungen
durch den Hessischen Städte- und Gemeindebund gaben die Stadtverordneten
der Stadt Flörsheim ihre Zustimmung zur Durchführung des Bürgerentscheids
und legten den Termin fest: 6. Mai 2007.
20.11.06: BIGU stellt ihr LOGO vor

Das neue Logo der BIGU
"Pünktlich zur Pressekonferenz am Montag den 20.11.06 wurde das neue Logo der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße fertig", meldet der Designer und Webmaster der BIGU-Website.
RIESENERFOLG FÜR DIE BIGU!
Öffentliche Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 um 19.30 Uhr in
der Stadthalle.
Riesenerfolg für die BIGU!
mehr als 2400 Stimmen gegen die von der Stadt propagierte Variante der Umgehungsstraße
sind gültig!
"Das heißt aber noch nicht, dass es zum Bürgerentscheid kommen wird", weiß Tim Marold zu berichten, denn zunächst müssen noch alle Formalien geprüft werden. Sind der BIGU dann keine formalen Fehler vorzuwerfen, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 um 19.30 Uhr in der Stadthalle, ob es zum Bürgerentscheid kommt.
Diese Veranstaltung ist
öffentlich!
Alle Bürger Flörsheims sind dazu eingeladen!
Mehr Informationen auch unter Pressestimmen!

Brief vom Magistrat:
2411 gültige Stimmen für das Bürgerbegehren
Trassenbegehung
am Sonntag den 12.11. 2006
Für Sonntag, 12. November, ab 15 Uhr lädt die Bürgerinitiative
gegen diese Umgehungsstraße (BIGU) zu einem Spaziergang auf einem Teilstück
der Trasse ein. Treffpunkt ist an der Opel-Brücke auf einem Feldweg südwestlich
der Windthorststraße, auf dem die Umgehungsstraße beginnen soll.
Dauer der Veranstaltung: Ca. 1,5 Stunden.
Die Wanderung erfolgt auf befestigten Wegen. Diese sind zur Zeit wegen der Zuckerrübenernte teilweise stark verschmutzt. Deshalb ist festes Schuhwerk sowie der Witterung angepasste Kleidung sinnvoll. Da die abzuwandernde Route immer möglichst dicht an der geplanten Trasse erfolgt, kann man deren Verlauf von dort recht gut erkennen, zumal die BIGU-Aktiven sie deutlich markiert haben.
Zu dieser öffentlichen kostenlosen Veranstaltung wurde auch der neue Flörsheimer Bürgermeister Michael Antenbrink ebenso eingeladen wie die Vorsitzenden der Flörsheimer Fraktionen.
Weitere Auskünfte erteilen Tim Marold, Telefon 0 61 45 / 54 58 78 und Sabine Roth, Telefon 0 61 45 / 54 63 22.
Alle Flörsheimer Bürger sind herzlich willkommen.
Donnerstag 05.10.2006: MdB Anna Lührmann spricht über
Umgehungsstraßen
Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann spricht im Flörsheimer Keller
Den Ablehnern der geplanten Umgehungsstraße ist es gelungen, eine hochkarätige Referentin zu dem Thema Umgehungsstraßen zu finden. Keine Geringere als Anna Lührmann wird am Donnerstag, 5. Oktober, um 19.00 Uhr im Flörsheimer Keller dazu sprechen.
Anna Lührmann ist die jüngste Bundestagsabgeordnete aller Zeiten. Mit 19 Jahren kam sie in den Bundestag. Inzwischen ist das Parlamentsküken 23 Jahre alt und bereits Mitglied im prestigeträchtigen Haushaltsausschuss. Deshalb wird das Thema Finanzierung solcher Straßenprojekte einen Schwerpunkt darstellen.
Selbstverständlich sind auch Befürworter der Umgehungsstraße willkommen. Der Eintritt ist frei.
Samstag 30.09.2006: Umgehungsstraßen-CORSO: Super gelaufen
Traktoren und eine Pferdekutsche machten den 140 Teilnehmern am Corso die Streckenführung der Umgehungsstraße deutlich
Einfach super gelaufen, freute sich Sabine Roth am Samstagabend
bei der internen Feier der Umgehungsstraßen-Ablehner. Auf insgesamt
neun landwirtschaftlich genutzten Anhängern, gezogen von Traktoren und
Pferden, konnten die 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Trasse der geplanten
Umgehungsstraße am Sonntagnachmittag im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.
Die jüngsten Teilnehmer/innen genossen die Fahrt in einem eigenen kleinen
Anhänger ganz offensichtlich.
Nach dem Start um 15.45 Uhr fuhr die Kolonne die Feldwege in der Weise, dass sie möglichst dicht der geplanten Trassenführung folgte. Die Trasse selbst war mit farbigen Weinbergpfählen und Flatterbändern markiert. Dadurch war die Größe des geplanten Eingriffs eindrucksvoll sichtbar.

Anhand eines Plans 1:1000 konnte der geplante Streckenvelauf nachvollzogen werden.

Kein Asphalt in unsere grünen Lungen - keine B 519

Flörsheimer Bauern gegen die neue B519

Unterwegs gab es zwei Haltepunkte. Dort erläuterten die Organisatoren
die befürchteten Auswirkungen. Beeindruckt waren die Anwesenden von der
Größe der über dem Wartweg errichteten symbolischen Brücke.
Auch sie soll die geplante optische Veränderung dieses Gebietes zeigen.
Tim Marold vom BUND Flörsheim erinnerte daran, dass durch die geplante Straße nicht nur Dutzende von seltenen Tierarten betroffen sind sondern auch die Menschen. Erholungsgebiete werden zerschnitten und verlärmt, ein für das Stadtklima wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet teilweise zubetoniert, die Landschaft durch die Bewegungsunruhe des Verkehrs negativ beeinträchtigt und wertvolle landwirtschaftliche Flächen zerstört würden.
Für die meisten Teilnehmer/innen war nach dieser Fahrt klar, dass das Kosten/Nutzenverhältnis bei dieser Planung nicht stimmt. Die von vielen erhoffte Verkehrsberuhigung, das sagen die Zahlen der Planer deutlich, beträgt zum Beispiel in Flörsheim (Kernstadt) gerade 14% ! Das heißt, von 100 Fahrzeugen würden lediglich 14 die Umgehungsstraße nutzen. Der weitaus größte Teil nämlich 86 würden wie bisher die Innenstadtstraßen benutzen. Das sind 35 500 in 24 Stunden! Eine nicht besonders überzeugende Verkehrsentlastung, wie die Veranstalter meinen.
Mit einem Dankeschön an die Veranstalter und die Flörsheimer Landwirte verabschiedeten sich die Teilnehmer/innen gegen 18.00 Uhr an der Stadthalle, verbunden mit der dringenden Bitte, solche anschaulichen Informationen zu wiederholen.
Samstag
30.09.2006: Traktoren- und Pferdewagencorso
Gegner der Umgehungsstraßen wollen Trassenverlauf erfahren
Seit mehreren Jahren versprechen die Befürworter der geplanten Umgehungsstraßen allen Bürger/innen in Flörsheim, Wicker, Weilbach und Keramag/Falkenberg paradiesische Zustände und Oasen der Ruhe in den Ortskernen, vorausgesetzt, die umstrittene Umgehungsstraße wird gebaut.
Mit Erschrecken stellen die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die geplante Umgehungsstraße in der jetzt geplanten Form eine teilweise haarsträubende Unkenntnis, aber auch bedauerliche Gleichgültigkeit gegenüber dem geplanten gewaltigen Eingriff fest. Und das, obwohl die Medien lange und ausführlich darüber informiert hatten.
Zusätzlich zeigte sich deutlich, dass die Ablehnung bei den Bürger/innen umso größer war je mehr Fakten ihnen bekannt waren.
Die Bürgerinitiative möchte helfen, diese Wissenslücken zu schließen. Deshalb lädt sie alle, die den Trassenverlauf der geplanten Umgehungsstraße B 519 im Bereich Opelbrücke Kreuzweg Wartweg Wickerer Straße kennen lernen möchten für Samstag, 30. September, ein. Ab 15.30 Uhr stehen Anhänger, die von Traktoren und Pferden gezogen werden, am Nordwestende der Opelbrücke neben der Trasse bereit. Damit können Interessierte (auch Kinder mit Begleitung) die Trasse erfahren und dabei mündliche Informationen erhalten.
Treffpunkt für alle Interessierten ist um 15.15 Uhr auf dem Platz vor der Stadthalle Flörsheim (neben der Bücherei). Von dort geht es gemeinsam zu Fuß zu den Fahrzeugen.
Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit! Die Fahrt kostet nichts.
Weitere Informationen dazu erteilen Tim Marold (Telefon 54 58 78), Sabine Roth (Telefon 54 63 22) und Bernd Zürn (Telefon 3 26 66).
Für die Organisatoren und Helfer findet ab 18.00 Uhr eine interne Feier statt, zu der noch Kuchen- und Salatspenden erbeten werden. Sabine Roth und Tim Marold sind dafür zuständig.
23.08.2006: 2663 Unterschriften an Stadtrat Fercher übergeben

Sabine Roth, Vertrauensperson der BI Umgehungsstraße übergibt die
2663 Unterschriften zur Prüfung an den Ersten Stadtrat Leo Fercher (Mitte).
Im Hintergrund rechts: Tim Marold

Leo Fercher und Vertrauenspersonen der BI Umgehungsstraße bei einer
ersten Sichtung der Unterlagen

Die Vertrauensleute unterzeichnen die Unterlagen
Am Mittwoch, den 23.08.2006 gegen 16.45 Uhr wurden insgesamt 2663 Unterschriften
für einen Antrag zur Durchführung eines Bürgerentscheids über
den Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Juli 2006 zum Planfeststellungsverfahren
für den Bau der Ortsumgehung B40/519- Abschnitt 519 an Stadtrat Fercher
übergeben.
Das sind 1170 Stimmen mehr als die erforderlichen 1493 Unterschriften (178%!)!
Bei dem für die Mitglieder der BI feierlichen Akt der Übergabe waren
auch Vertreter der Presse anwesend, die reges Interesse zeigten.
"Es ist schon ein tolles Gefühl einen ersten Sieg für den Bürgerentscheid
errungen zu haben!" meinte ein Mitglied der BI. "Ich kann nicht
glauben, dass uns irgendwelche Formfehler unterlaufen sind oder mehr als 1100
Unterschriften ungültig sein können!"
In einer der nächsten Stadtverordnetenversammlungen (Die nächste
findet am 12. Oktober 2006 statt) wird über den Bürgerentscheid
entschieden. Dann wird innerhalb der folgenden 6 Monate der Bürgerentscheid
angesetzt, bei dem sich alle Flörsheimer wahlberechtigten Bürger
für oder gegen den Bau dieser Variante der Ortsumgehung entscheiden können.
"Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung" meinte ein BI-Mitglied.
Etwa 3750 Stimmen sind nötig, um die Entscheidung des Stadtrats für
die Umgehung zu kippen.
22.08.2006: Bürgerinitiative freut sich über mehr
als 2.600 Unterschriften
Mit großer Spannung warteten die rund 50 Anwesenden der Bürgerinitiative
Flörsheim gegen die geplante Umgehungsstraße auf das Ergebnis
der Unter-schriftenzählung. Über 2.600!, verkündete
Sabine Roth in die atemlose Stille. Einem kurzen Moment ungläubigem Erstaunen
folgte spontaner minutenlanger euphorischer Applaus. Damit hatten auch die
Optimisten nicht gerechnet.

Alle Unterschriften werden sorgfältig geprüft.
Am Mittwoch, 23. August, übergeben die Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative,
um 17.00 Uhr die Unterschriften im Flörsheimer Rathaus dem Ersten Stadtrat
Leo Fercher. Die BI hatte zu dieser Übergabe auch die Vertreter der Presse
eingeladen. Leider ließ Herr Fercher das nicht zu. Eine Entscheidung,
die bei der BI auf völliges Unverständnis stößt. Sie
hat deshalb die Pressevertreter für 16.30 Uhr eingeladen. Treffpunkt
ist vor dem Eingang zum Rathaus, Bahnhofstraße 12.
Sabine Roth erhält von Bernd Zürn einen Blumenstrauß als Anerkennung für die aufopfernde Arbeit für die BI Umgehungsstraße
Vor einigen Jahren startete die Stadtverwaltung Flörsheim eine flächendeckende
offizielle Umfrage zum Thema Umgehungsstraßen. Das Ergebnis
dieser aus Steuermitteln finanzierten Maßnahme wurde bis heute nicht
bekannt gegeben. Der Grund dürfte in der erschreckend geringen Rücklaufquote
liegen. Sie wird von Kennern mit 13 % angegeben. Im Vergleich dazu ist das
Ergebnis der BI geradezu sensationell. Innerhalb von knapp drei Wochen wurden
trotz Ferienzeit aus dem Stand heraus über
2.600 Unterschriften gesammelt. Rund 75 % der angesprochenen Bürgerinnen
und Bürger gaben ihre Unterschrift, nur 25 % waren unschlüssig oder
ablehnend.
Weitere Informationen gibt es bei Tim Marold, Telefon (0 61 45) 54 58 78.
15.08.2006: Mehr als 1000 Unterschriften im Kasten
BI leistet Aufklärungsarbeit / fordert Meinungsäußerung der
Bürger
Sabine Roth und Tim Marold leiteten am Montag die nunmehr dritte Sitzung der Bürgerinitiative Umgehungsstraße Flörsheim in der Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg. Mit viel Engagement und Herzblut verstehen es die beiden die Unterschriftensammler zu motivieren meint einer der Anwesenden mit achtungsvollem Kopfnicken. Tatsächlich scheint es möglich zu sein, die Flörsheimer Bürger wachzurütteln, denn schon mehr als 1000 Unterschriften haben die Helfer bisher gesammelt. Die aktiven Unterschriften-Sammler waren sehr fleißig, bestätigte Frau Roth den Enthusiasmus der Helfer. Manchmal waren sie ein wenig entsetzt über die Kommentare oder die Unwissenheit einiger angesprochener Bürger, aber es findet wohl nun doch ein Umdenken in der Bevölkerung statt.
Nochmals betonte Marold, dass es der BI nicht ums Überreden gehe, eine Unterschrift gegen die Umgehungsstraße zu bekommen, sondern darum, dass sich die Bürger Flörsheims klar werden müssen, ob die Umgehungsstraße, so wie sie derzeit geplant ist, die für die Flörsheimer Bürger gewünschten Ergebnisse nämlich weniger Verkehr in den Ortsdurchfahrten von Wicker und Weilbach und der Kernstadt bringt. Hierbei ist vor allem wichtig, dass wir den Bürgern die Situation klar schildern sagte Marold den mehr als 60 interessierten aktiven BIlern. Zu diesem Zweck wurde ein Flyer entwicklet, der in den vergangenen Tagen in Wicker und Weilbach verteilt wurde. Die Versammelten beschlossen die Bevölkerung weiter zu informieren und sie zu bitten sich eine Meinung zu bilden. Weitere acht Sammler entschlossen sich aktiv in Wicker und Weilbach Unterschriften zu sammeln und dabei von Tür zu Tür zu gehen. Es ist wichtig, dass in einer solch wichtigen Frage, die Bürger selbst befragt werden und mitbestimmen können. Es sollen nicht nur die Politiker über die Zukunft unserer Stadt entscheiden, gab Roth zu bedenken.
Unterschriften können
weiterhin noch bis spätestens 22. August an den bekannten Stellen in
Flörsheim, Wicker und Weilbach geleistet werden.
Das nächste Bürgertreffen der BI wird am 22. August 2006 um 19.00
Uhr in der Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg stattfinden. Die Initiatoren
freuen sich über eine rege Teilnahme.
Weitere Infos gibt es bei Sabine Roth E-Mail: s.roth@as-p.de), und Tim Marold
(E-Mail: timmarold@web.de, Telefon: 06145 / 545878).
Ortsumgehung: Aufklärungsbedarf
in Wicker und Weilbach!
Entlastung in Wicker? 100%, sagt ein Wickerer Bürger im Gespräch
mit Mitgliedern der Bürgerinitiative gegen die geplante Umgehungsstraße.
Dass er irrt, ist nicht zu vermitteln, jahrzehnte lang ist die Information
verbreitet worden, dass mit der Ortsumgehung die Verkehrsprobleme der Stadtteilkerne
Wicker und Weilbach gelöst werden.
Ein Blick auf die Karte zeigt, dass die Ortsumgehung (durchgezogene blaue Linie) wie sie zur Zeit geplant ist, den von Richtung Mainz (A 671) nach Frankfurt (A 66) strömenden Verkehr auf der bestehenden B 40 (rote Linie) nicht aus den Stadtteilen herausholen kann.
Die Ostumgehung
Hochheim (gestrichelter gelber Verlauf) soll es nun bewerkstelligen,
dass dieser Pendlerstrom vor Wicker nach Süden abbiegt, auf der L 3028
an der Keramag vorbeifährt um dann im Bereich der Opelbrücke auf
die Umgehungsstraße zu treffen.
Weder die genaue Lage der Ostumgehung Hochheim ist bekannt,
noch ist sie planfestgestellt; weiß Tim Marold, Vertrauensperson
der Bürgerinitiative, zu berichten. Ob sie jemals gebaut wird ist
nicht sicher, ihre Existenz wurde jedoch für die Verkehrsprognosen zur
B 519 (neu) vorausgesetzt!

Plan der Vorzugsvariante:
blau = Ortsumgehung wie sie zur Zeit geplant ist;
rot = bestehende B 40; gelb = Ostumgehung Hochheim (nicht planfestgestellt)
Auf dem Plan ist leicht zu erkennen, dass die Strecke Ostumgehung Hochheim
Keramag B 519 (neu) etwa doppelt so lang ist, wie die Strecke
auf der bestehenden B 40 durch die Stadtteilkerne. Zudem sind zwischen Opelbrücke
und Anschluss A 66 fünf Ampeln vorgesehen. Fast alle Verkehrsteilnehmer
werden den kürzeren Weg durch Wicker und Weilbach wählen, zumal
sie dort auch weniger Ampeln haben, ist sich Sabine Roth, ebenfalls
Vertrauensperson der Bürgerinitiative, sicher. Hinzu käme die starke
Verkehrsbelastung des Stadtteils Keramag / Falkenberg, da die prognostizierten
2.000 LKW bei Realisierung der Ostumgehung Hochheim diese nutzen
und über die L 3028 auf die B519 (neu) fahren würden.
Leider sind diese
Tatsachen den meisten Wickerer und Weilbacher Bürgern nicht bewusst,
klagen Sabine Roth und Tim Marold.
Hier möchte die Bürgerinitiative Abhilfe schaffen. Aufmerksame und
interessierte Bürger sammeln Unterschriften und möchten die Bevölkerung
informieren. Deshalb wurde ein Informationsblatt gedruckt und am vergangenen
Wochenende in Teilen Wickers und Weilbachs verteilt. Wir wünschen
uns, dass sich viele Mitbürger den jahrzehnte lang eingestreuten
- Sand aus den Augen reiben und erkennen, dass sie kaum von der Trassenführung
in der derzeitigen Form profitieren, hoffen die Vertrauensperson der
Bürgerinitative.
Unterschriftenlisten liegen
in folgenden Geschäften aus
Flörsheim Kernstadt:
Reformhaus Rendel, Bahnhofstraße,
Blumenladen Petit Fleur, Grabenstraße,
Foto Flesch, Obermainstraße,
Biketeam, Wickerer Straße,
Schreibwaren Kunterbunt, EKZ Herrnberg,
Schreibwaren Dähne, Grabenstraße,
Versicherungen Stöhr, Plattstraße
Weilbach:
Uli Dreisbach, Frankenstraße
Wicker:
Incontro Da Orazio, Kirschgartenstraße
Agip Tankstelle Wolf, Kirschgartenstraße
Weitere Informationen gibt es auch unter http://www.bund.net/floersheim/aktuell/aktuell_38/aktuell_62.htm oder bei den weiteren Vertrauenspersonen Karin Becker, Helmut Kühn, Nils Osswald und Peter Traiser.
14.08.06
Flörsheimer Bürgerinitiative Umgehungsstraße zieht
erste Bilanz
Beeindruckt von den beiden ersten Treffen gegen die geplante Umgehungsstraße
sowie der Unterstützung vieler Mitstreiter aus allen Bevölkerungsschichten,
ist die Bürgerinitiative optimistisch, die erforderlichen Unterschriften
für ein Bürgerbegehren zu erhalten, so Sabine Roth in der neuesten
Pressemitteilung.
Bis zum Wochenende erwarten die Initiatoren über die Hälfte der
erforderlichen Unterschriften. Sabine Roth verweist darauf, dass beim Eintragen
in die Unterschriftsliste die Angaben korrekt einzutragen sind.
Heute, Montag, dem 14. August 2006 trifft sich die Bürgerinitiative um 19.00 Uhr zum dritten Mal in der Begegnungsstätte auf der Keramag/Falkenberg, um Halbzeitbilanz zu ziehen.
Die letzten Tage haben
gezeigt, dass gemeinsam etwas bewegt werden kann.
Die Aktion der Landwirte mit der Kennzeichnung der Trassenführung sowie
die gute Informationspolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Zahl der
Gegner für die vorliegende Planung der Umgehungsstraße durch die
grüne Lunge Flörsheims, unserem so wichtigen Naherholungsgebiet
und einem Stück Heimat, von Tag zu Tag wächst. Die Menschen wollen
und können nicht einsehen, dass zukünftig Tag für Tag ca. 2000
LKWs einschließlich Tanklastzüge unterhalb der Kapelle und der
Warte quer durch die Gemarkung fahren und unser gesamtes Flörsheim zerschneiden.
Ich bin überrascht und erfreut, dass neben dem BUND und den Landwirten
jeden Tag neue MitstreiterInnen gewonnen werden, erklärt einer der Vertrauensleute,
Tim Marold. Doch wir sind noch nicht am Ziel und müssen bis zum
Abgabetermin weiter kämpfen.
Die Vertrauensleute sind begeistert, dass sich die Bürgerschaft endlich
mit dieser Baumaßnahme auseinandersetzt und sich informiert.
In einer für Flörsheim so wichtigen Frage ist es notwendig, dass
die Menschen an der Entscheidung selbst teilnehmen können und wollen.
Dafür hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens
mit Bürgerentscheid eingeräumt.
Eine gute Chance, so meint die Bürgerinitiative, Demokratie vor Ort zu
leben und zu erleben, um auch der Politikverdrossenheit zu begegnen.
Wir wollen uns mit dieser unausgereiften Planung nicht abfinden, zumal die
zugesagten Entlastungen nicht greifen.
In vielen Geschäften liegen mittlerweile Unterschriftslisten aus.
Weitere Informationen erhalten die BürgerInnen bei den aktiven Vertrauensleuten,
oder live heute Montag, 19.00 Uhr.
07.08.2006: Treffen der BI Umgehungsstraße in der
Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg
Flörsheimer BI hat schon über 400 Unterschriften
Wir haben schon mehr als vierhundert Unterschriften erhalten, verkündete Sabine Roth am Montagabend in der Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg den mehr als fünfzig anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. Als sie hinzufügt:Und das innerhalb von nur zwei Tagen und auch noch in der Ferienzeit, da applaudieren die Versammelten spontan den aktiven Unterschriftensammlern. Mit diesem gewaltigen Erfolg hatte niemand gerechnet.
Teilweise belustigend, teilweise frustrierend waren dann die Schilderungen der Unterschriftensammler. Für die meisten von ihnen nicht nachvollziehbar waren die geringen oder gar nicht vorhandenen Informationen zur geplanten Umgehungsstraße. Gerade bei dieser Gruppe war ein geradezu kindlich-naiver Glaube an eine alle Verkehrsprobleme lösende Umgehungsstraße festzustellen. Die ernüchternde Realität in Form von Fakten aus den Planfeststellungsunterlagen wollten sie in der Regel auch nicht hören.
Unterschriftsbereit, allerdings nicht unterschriftsberechtigt, waren am vergangenen Wochenende an der Flörsheimer Warthe erstaunlich viele Nicht-Flörsheimer/innen. Sie waren zu dieser Ausflugstelle gekommen und zum Teil fassungslos, dass zu ihren Füßen eine schöne und intakte Naherholungslandschaft zerstört werden soll.

Tim Marold mit einer Karte aus den Planungsunterlagen
Tim Marold stellte erneut den Verlauf der geplanten Trasse dar. Seine rhetorische
Frage, weshalb bei dieser Planung auch nur ein einziges Auto weniger durch
Wicker fahren würde, konnte von keinem der Anwesenden beantwortet werden.
Auch die von vielen erhoffte und seit Jahrzehnten versprochene Ruhe
in Weilbach wird es so nicht geben.
Beim Aufzählen der zahlreichen Nachteile der geplanten Trasse hatte Tim Marold leichtes Spiel: Die Planfeststellungsunterlagen waren voll davon.

Die betroffenen Landwirte machen mit Strohballen auf den geplanten Streckenverlauf
der Umgehungsstraße aufmerksam.
Die Flörsheimer Landwirte setzten in den letzten Tagen einige originelle
Ideen in weit sichtbare Zeichen um. So stehen in der Flörsheimer Gemarkung
weit sichtbar große Rundballen aus Stroh. Sie sind mit
Sprüchen gegen die geplante Zerstörung ihrer Felder versehen und
zeigen, zusammen mit breiten Spuren in den abgeernteten Feldern, den Verlauf
der geplanten Trasse. Weitere spektakuläre Aktionen sind in Planung bzw.
in Vorbereitung.
Unterschriften gegen die geplante Umgehungsstraße können bis zum 20. August geleistet werden bei Schreibwaren Dähne, Grabenstraße 2; Schreibwaren Kunterbunt ... der Ideen-Laden im EKZ Herrenberg; Versicherungen Stöhr, Plattstraße 2; Foto-Flesch, Obermainstraße 16; Blumenladen Petite Fleur, Grabenstraße 10; Biketeam Flörsheim, Wickerer Straße 50.
Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am Montag, 14. August, um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg statt. Weitere Informationen erteilt Tim Marold, Telefon 54 58 78.
02.08.2006: BI Umgehungsstraße: Es geht weiter !
Ihrem Ziel, ein Bürgerbegehren zur Verhinderung der Umgehungsstraße
B 519 in der geplanten Form zu erreichen, sind die Organisatorinnen und Organisatoren
der Bürgerinitiative wieder ein Stück näher gekommen.
Bei ihrem Treffen am 2. August haben sie das Bürgerbegehren schriftlich formuliert und begründet. Es wird zur Zeit noch von einem Fachjuristen geprüft. Außerdem wurden Unterschriftslisten entworfen. Mitglieder der Bürgerinitiative werden damit in den nächsten Wochen die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Flörsheims um ihre Unterschriften bitten. Unterschriftsberechtigt sind alle Flörsheimer/innen, die mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Flörsheim haben und EU-Bürger sind.
Weitere Aktivitäten wurden vereinbart. So wollen zum Beispiel die Landwirte auf ihren Feldern den Verlauf der Trasse deutlich markieren. Damit soll insbesondere in dem Bereich unterhalb der Flörsheimer Warte die zerstörende und trennende Wirkung der geplanten Baumaßnahme verdeutlicht werden. Das erscheint deshalb wichtig, weil immer noch erstaunlich viele Flörsheimer/innen nichts oder nur sehr wenig über die geplante Umgehungsstraße wissen.
31.07.2006:
B 519: Bürgerinitiative gegründet
Am Abend des 31. Juli 2006 trafen sich mehr als 50 Flörsheimerinnen und
Flörsheimer in der Begegnungsstätte Falkenberg/Keramag
mit dem Ziel, ein Bürgerbegehren gegen die geplante Umgehungsstraße
B 519 zu erreichen.
Selbst die Organisatoren waren überrascht, dass mehr als fünfzig Bürgerinnen und Bürger erschienen waren. Aus allen Flörsheimer Stadtteilen kamen sie am Montagabend in die Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg, sodass noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten.
Zusammengeführt hatte sie die Gewissheit, dass die geplante Umgehungsstraße B 519 (neu) letztlich mehr Nachteile bringt als Vorteile. Kritisiert wurde insbesondere, dass die Befürworter dieser Straße seit Jahrzehnten gebetsmühlenartig völlig unrealistische Entlastungen der Ortsdurchfahrten versprechen. Selbst die viel zu optimistische Voraussetzungen unterstellenden Planfeststellungsunterlagen zeigen die letztendlich geringe Entlastungswirkung beim Gesamtverkehr.

Streckenverlauf der neuen B519 in der Karte

Streckenverlauf der neuen B519 in der Natur (Blick vom Hohlweg in der Nähe
der Kriegergedächtniskapelle in Richtung Frankfurt / Kernstadt Flörsheim)
Nach reiflicher Diskussion beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
ein Bürgerbegehren anzustreben mit dem Ziel, die Umgehungsstraße
B 519 (neu) in der zur Zeit vorliegenden Planung zu verhindern. Sie sind sich
sicher, die dazu erforderlichen rund 1.500 Unterschriften bis zum 24. August
2006 zu erhalten.
Statt der für das Bürgerbegehren erforderlichen Mindestzahl von drei Vertrauenspersonen, erklärten sich spontan sechs der Anwesenden dazu bereit: Karin Becker, Helmut Kühn, Tim Marold, Nils Oßwald, Sabine Roth und Peter Traiser. Sie werden bei der Organisation des Bürgerbegehrens von einigen Dutzend Helferinnen und Helfern unterstützt.
Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am kommenden
Montag, 7. August 2006, um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg
statt. Interessierte sind dazu herzlich willkommen.
Weitere Auskünfte
erteilt:
Tim Marold
Telefon (0 61 45) 54 58 78
E-Mail: timmarold@web.de
Die Stellungnahme des
BUND Ortsverbands zur Planfeststellung für den Neubau der Ortsumgehung
der Stadtteile Flörsheim am Main im Zuge der B40 und der B519 ist auf
der Internetseite des BUND Flörsheim einzusehen: http://www.bund.net/floersheim
dort bitte Positionen - Umgehungsstraßen klicken.
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