
Sternwanderung am Sonntag, 06.02.2011
Gestartet wird um 17.00 Uhr an folgenden Stellen:
Flörsheim: Stadthalle
Wicker: Tor zum Rheingau
Weilbach: Weilbachhalle
Bad Weilbach: Schwefelquelle (17.15 Uhr!)
Keramag/Falkenberg: Abenteuerspielplatz
Hochheim: Weingut Diefenhard
31.01.2011
Infoabend am Falkenberg erfolgreich.
Die BIGU führte - zusammen mit GALF und dfb - einen Informationsabend in der
"Alten Sektkellerei Falkenberg" 31.01.2011 durch.
Es kamen über 200 interessierte Bürger. Vorgetragen hat der Vehrkersplaner
Wulf Hahn von Regio Consult.
24.01.2011 Pressemitteilung 17.01.2011 BIGU nimmt
nicht an der Bürgerversammlung teil 17.01.2010 Pressemitteilung
(von Richard Kilian) 22.12.2010: BIGU-Treffen
in der Stadthalle, Fraktionszimmer dfb 17.12.2010: Hammer
der Woche im ZDF-Länderspiegel 07.12.2010:
BIGU-Treffen Begegnungsstätte Keramag Pressemitteilung
von R. Kilian (29.11.2010) Bürgerentscheid
kommt / Extratermin kostet mindestens 18.000 Euro Die Unterschriftenliste
zum Bürgerbegehren 2010 zur Umgehungsstraße B40/B519 - Abschnitt
B519 liegt hier zum Herunterladen bereit. (Die Unterschriftenaktion ist bereits
abgeschlossen) Bitte beachten Sie
beim Ausfüllen der Unterschriftenliste: Die Unterschriftenaktion
ist bereits abgeschlossen! 24.09.2010:
BIGU-Treffen Aussiedlerhof Diefenbach, Hochheim 19.09.2010:
Traktor-Corso: "Mit dem Trecker durch die Äcker" 09.09.2010:
BIGU-Treffen Begegnungsstette Keramag 06.07.2010:
BIGU-Treffen Begegnungsstätte Keramag 13.04.2010: BIGU-Treffen
Begegnungsstätte Keramag 11.01.2010:
B519 neu - eine Straße und ca. 80 Mio. € Sie möchten weiterlesen?
Sie können den Brief hier
herunterladen und mit dem Acrobat Reader lesen. Antwort auf das Schreiben
an Herrn Minister Dr. Peter Ramsauer von Daniela Wagner MdB, Berlin vom 16.12.2009. Bereit zum Download:
Antwort
auf das Schreiben an Herrn Minister Ramsauer vom 16.12.2009 Brief an Herrn Minister
Dr. Peter Ramsauer Bereit zum Download:
Brief an Herrn Minister Dr. Peter
Ramsauer Betreff: Argumente für
einen Verzicht auf das Projekt finden sich in der über
40-jährigen Historie der ohne Bürgerbeteiligung erfolgten Planung
zur B 519 Was sagt die Historie
? Die Planung für
Hofheim/Kriftel ist über 40 Jahren alt. Die Argumente reichten nie für
eine Realisierung der Straße, so dass zwei Planfeststellungsverfahren
mit der Ablehnung des Projekts endeten. Im aktuell laufenden dritten Planfeststellungsverfahren
sind 2008 rund 6000 Einwendungen betroffener Hofheimer und Kriftler Bürger
eingereicht worden. Wie angemessen sind
die Planungen ? Die folgenden Punkte verdeutlichen,
warum die geplante B 519 neu am Bedarf vorbei geht und wie unzeitgemäß
die Planung inzwischen ist: Modellrechnungen
belegen, dass die B 519 neu in den Innenstädten von Flörsheim und
Hofheim nicht zu spürbaren Entlastungen führen wird, dafür
wird sich diese im Bezug auf Lärm- und Schadstoffemissionen extrem negativ
auf die Gemeinde Kriftel sowie die Hofheimer und Flörsheimer Wohngebiete
entlang der geplanten Trasse auswirken. Wie groß sind
die Nachteile ? Die Nachteile der geplanten
Neubaumaßnahme der Umgehungsstraßen der B 519 neu sind enorm.
Der Bau der geplanten
Umgehungsstraßen führt zum unwiderruflichen Verlust von durch die
Bevölkerung intensiv genutzten Naherholungsgebieten, zum Verlust wertvoller
und ertragreicher Agrarflächen, die zudem als Kaltluftproduktionsstätten,
für die industriell erheblich vorbelastete und infrastrukturell hervorragend
erschlossene Region wertvoll und unerlässlich sind, sowie zum Verlust
einer erheblichen Menge an Hecken und Feldgehölzen, die Lebensraum und
Ruhestätte für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten sind und
zudem zum Verlust großer Beständen an Streuobstwiesen. All diese
Maßnahmen führen direkt zum Verlust des Retentionsvermögens
der Landschaft. Sind die finanziellen
Ausgaben gerechtfertigt ? Im Bundesverkehrswegeplan
2003 sind der Teilabschnitt Hofheim/Kriftel mit 29,2 Mio. € und der Teilabschnitt
Flörsheim mit 30,6 Mio. € reinen Baukosten aufgeführt. Aktuell
werden die Kosten für beide Projekte zusammen auf fast schon 80 Mio.
€ geschätzt, eine Tatsache, die sich aber keineswegs im wirtschaftlichen
Bewusstsein der zuständigen Verkehrsbehörden und deren Kosten-Nutzenabwägung
und der daraus abzuleitenden Priorisierung niederzuschlagen scheint. Was sagt die Politik
? In Flörsheim ist
eine politische Bewertung durch den Bürgerentscheid erfolgt. Ungeachtet
dessen wird der Bürgermeister eine nochmalige Zustimmung zum Planfeststellungsverfahren
erzwingen, so dass mit einem erneuten Bürgerentscheid zu rechnen ist.
In Kriftel gibt es eine parteiübergreifende Ablehnung der B 519 neu,
die dazu geführt hat, dass die politische Mehrheit die Umgehungsstraße
bereits in 2008 abgelehnt hat. In Hofheim gibt es (noch) eine politische Mehrheit,
die an dem Bau festhält - im wesentlichen geht es dabei jedoch um die
Erschließung eines neuen Wohngebiets (dessen Planung allerdings auch
sämtlichen demographischen Entwicklungsprognosen des Main-Taunus-Kreises
widerspricht). Die Mitglieder der Bürgerinitiativen
in Flörsheim und Hofheim sind überzeugt, dass der Verkehrswert der
B 519 neu nicht gegeben ist und dass die punktuell vorhandenen Verkehrsprobleme
wesentlich kostengünstiger und umweltverträglicher beseitigt werden
könnten. Wir bitten Sie nochmals,
dieses am Bedarf vorbei geplante und Steuergelder verschwendende Projekt kritisch
zu prüfen und sich für eine Herausnahme aus dem Bundesverkehrswegeplan
einzusetzen. Natürlich stehen
wir Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen BI Hofheim BIGU Flörsheim Bereit zum Download:
Brief an Herrn Minister Dr. Peter
Ramsauer 27.11.2010: Beantwortung
der Fragen zur Verkehrszählung Sie möchten Den
Brief als PDF- Datei herunterladen? Das
geht hier! Sie möchten Den
Brief als PDF- Datei herunterladen? Das
geht hier! 4.11.2009: BIGU-Treffen
Begegnungsstätte Keramag 31.10.2009: Herbstspaziergang
der BIGU mit Weinprobe 20.01.2010:
Antwort auf den Brief an den Magistrat der Stadt vom 23.07.2010. Herunterladen als PDF-Datei:
Hier: 03Sharp_20100127_115723.pdf 23.07.2010:
Brief an den Magistrat der Stadt Das gesamte Dokument mit
Bildern und Skizzen kann hier als PDF-Datei für den Acrobat Reader heruntergeladen
werden. 19.07.2009:
BIGU-Fahrrad-Rallye 28.04.2009:
BIGU
Treffen in Keramag / Falkenberg 27.01.2009:
BIGU
Treffen in Keramag / Falkenberg 16.10.2007:
BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg Die Vertrauenspersonen
und auch die Verkehrsentlastungs AG Entsandten trafen sich zwischenzeitlich
ein paar Mal, um Verbesserungsvorschläge, Ideen usw zusammen zu tragen,
zu diskutieren und sich gegenseitig zu informieren. Daraus entstand ein Katalog
mit über 30 (!!!) Vorschlägen. Nun möchten wir alle
auf einen aktuellen Stand bringen. Bericht erstatten, Anregungen aufnehmen,
weiteres Vorgehen besprechen, Sonstiges usw. Wir freuen uns auf zahlreiches
Erscheinen. Danke und bis dann, Sabine
Roth Antworten auf die Ende
Mai geschriebenen Briefe: Bereit zum Download: Brief
vom Regierungspräsidium Darmstadt Bereit zum Download: Brief
vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Straßenentwicklung Bereit zum Download: Brief
vom Amt für Straßen und Verkehrswesen, Wiesbaden Ende Mai 2007:
Die BIGU schickt Briefe an Behörden und das Ministerium um sicherzugehen,
dass der Bürgerentscheid ernst genommen wird und dass die Planung der
B 519 neu zurückgenommen wird: Die Briefe gibt es hier
auch als PDF zum Herunterladen (3 MB). 23.05.2007:
BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg Bürgerentscheid
über die Umgehungsstraße
B 40/519 Abschnitt B 519 am 06. Mai 2007: Wir
haben es geschafft! Der erste Bürgerentscheid
in Flörsheim ist für den Erhalt unserer Naherholung und für
die Zukunft Flörsheims ausgegangen! Folgende
Frage wurde im Bürgerentscheid zur Abstimmung gestellt: Und
so wurde abgestimmt: Alle Angaben ohne Gewähr! Achtung:
WICHTIG! Sonntag,
6. Mai: BÜRGERENTSCHEID Familienfest am Maifeiertag:
"Das waren garantiert
mehr als dreihundert Personen", ist sich Tim Marold ganz sicher. Aus
der Anzahl der angebotenen Sitzplätze, einiger überschlägiger
Zählungen sowie den konsumierten Speisen und Getränken kam er zu
diesem erfreulichen Ergebnis. Ebenso erfreulich war
auch die Stimmung am 1. Mai in der Gustav-Stresemann-Anlage in Flörsheim.
Unter den schattenspendenden Bäumen erinnerte Britta Kluin mit selbstgesungenen
Liedern an den eigentlichen Sinn dieses Festes: Ablehnung der geplanten Umgehungsstraße.
Zwischendurch zog Marc Velten die Kinder mit seine Zaubereien in seinen Bann. Ein weiterer Höhepunkt
war der Traktor-Corso der Flörsheimer Bauern. Auf fünf Anhängern
fuhren mehr als hundert Interessierte - darunter viele Kinder - durch die
frühsommerliche Gemarkung entlang der geplanten Trasse der Umgehungsstraße
von der Opelbrücke über den Kreuzweg und den Wartweg bis zum Höllweg. Deutliche Markierungen
des geplanten Trassenverlaufs in den Feldern sowie Erklärungen während
der Fahrt machten den geplanten gewaltigen Eingriff realistisch vorstellbar.
"Jetzt", meinte eine junge Mutter, "habe ich endlich eine Vorstellung
von dem, was die mit uns vorhaben. Den 40 000,00 -Euro teuren Werbefilm hätte
man den Steuerzahlern ersparen können". Niemand widersprach ihr. Dienstag,
1. Mai: BIGU Familienfest mit dem BUND Montag,
30.04.07 Pressekonferenz und Mittwoch,
25.04.07 ab 19.15 Uhr: Bürgerversammlung
Dienstag,
24.04.07 ab 19.15
Uhr: Bürgerversammlung BIGU informierte am
Ostermontag Bei wunderschönem
Osterwetter trafen sich die Mitstreiter der Bürgerinitiative gegen diese
Umgehungsstraße "(BIGU) am naturnahen Spielgelände Nähe
Werner-v.-Siemens-Straße. Sie hatten sich für diesen Ostermontag
etwas Besonderes einfallen lassen: Ostereier suchen, Sackhüpfen und Eierlaufen
unterhielten die kleinen Besucher der Veranstaltung, während die Erwachsenen
Zeit und Gelegenheit hatten, sich ausführlich über die geplante
Umgehungsstraße B 40 / B 519 zu informieren. Der Trassenverlauf wurde
genauso thematisiert wie die angeblichen Verbesserungen, die die Umgehungsstraße
bringen sollen. Auch über den eigentlichen Sinn der Umgehungsstraße
zur Entlastung der vorhandenen Verkehrswege nach einer Flughafenerweiterung
wurde gesprochen. Während dessen wurden Ostereier versteckt und gefunden,
beim Eierlauf die Geschicklichkeit der Kinder getestet und beim Sachhüpfen
ließ sich Sabine Roth (stellvertretende Vertrauensperson der BIGU) auch
mal von einem kleinen Osterhäschen besiegen. "Rund herum war es
eine gelungene Veranstaltung bei bestem Osterwetter" bestätigte
Tim Marold (BIGU). Ostermontag,
09.04.2007, 10 - 12 Uhr: Ostereiersuchen für Kinder mit der BIGU Hier gibts
einen Stand mit den neuesten Infos zur Umgehungsstraße für die
Großen und ein Ostereiersuchen für die Kleinen. Alle Flörsheimer
Bürger sind herzlich eingeladen! 02.04.2007:
Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg Themen
sollen sein: Geblieben
ist das Thema und der Ort: Flörsheim, Eddersheimer Straße 39 (Familie
Preußler/Kluin). Die öffentliche Veranstaltung hat zwei Ziele:
Einmal eine Verkehrszählung auf der Eddersheimer Straße. Dort häufen
sich die Klagen von Anwohnern über die zunehmende Verkehrsbelastung seit
der Eröffnung der HERTIE-Unterführung. Des weiteren
sollen grundsätzliche Gespräche zum Thema Verkehr und seine
Probleme geführt werden. Dabei liegen auch die Unterlagen zur geplanten
Umgehungsstraße aus. 18.01.07:
Informiern, Verkehr zählen, Glühwein trinken Der Höllweg
ist den meisten Flörsheimern nur als eine Straße nördlich
der Bahnlinie (am Baumarkt) bekannt. Viele, besonders die Bewohner im Neubaugebiet
Nord, kennen ihn auch als einen befestigten Wirtschaftsweg. Er beginnt
am Kreisel Rheinallee / Werner-von-Siemens-Straße und führt in
nördlicher Richtung hinauf zum Landwehrweg zwischen Bad Weilbacher
Wald und Wicker. Dieser
Weg wird zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung von Spaziergängern,
Joggern, Radfahrern und Mütter mit Kinderwagen oft und gerne benutzt.
Außerdem ist er in den Plänen des Regionalparks als Verbindung
zwischen dem Mainuferweg und dem Landwehrweg eingezeichnet.
Rund 250
Meter hinter den letzten Wohnhäusern der Werner-von-Siemens-Straße
steht an einer Wegegabelung des Höllwegs ein Kruzifix. Eine Bank sowie
Büsche und junge Bäume laden zum Verweilen ein. Nicht
mehr lange, wie die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen diese
Umgehungsstraße (BIGU) befürchten: Hier soll einmal die geplante
Umgehungsstraße verlaufen und auch dieses relativ unberührte Fleckchen
unserer Heimat autogerecht machen. Mitglieder
der BIGU möchten vor Ort zeigen, was hier auf uns zukommen könnte.
Am Sonntag, 14. Januar, werden sie auch dort die Trasse deutlich markieren.
Interes-sierte Mitbürger/innen sind herzlich eingeladen, sich um 15.00
Uhr vor Ort selbst einen Eindruck zu verschaffen, die ausgelegten
Pläne zu studieren und die anwesenden BIGU-Mitglieder zu befragen. Treffpunkt
ist das naturnahe Spielgelände an der Rheinallee/verlängerter Höllweg.
Sie erreichen die vorgesehene Stelle zu Fuß oder mit dem Rad am besten
vom Kreisel in der Rheinallee. Dort steht auch ein Hinweisschild der BIGU.
Weitere
Informationen erhalten Sie bei Sabine Roth (Telefon 0 61 45 / 54 63 22) oder
Tim Marold (Telefon 0 61 45 / 54 58 78. 04.12.2006:
Infobrief zum Jahreswechsel Bei den
Vertauenspersonen der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße
(BIGU)laufen zur Zeit die Telefone heiß. Grund:
In einem Schreiben vom 04.12.2006 der BIGU, die sich bekanntlich dafür
einsetzt, dass die Stadtverordnetenversammlung ihren Beschluss vom 13.07.2006
zurücknimmt, waren zwei Jahreszahlen vertauscht worden. Trotz sorgfältiger
Korrekturlesung haben wir die beiden Jahreszahlen 2006 und 2007 vertauscht,
bedauert Sabine Roth. Sie geht aber davon aus, dass die Angeschriebenen wissen,
was tatsächlich gemeint ist. Das in
dem Schreiben der BIGU für den 1. Mai angekündigte Familienfest
in der Flörsheimer Gemarkung findet selbstverständlich im Jahre
2007 (und nicht 2006, wie irrtümlich angegeben) statt. 23.11.2006:
Durchführung des Bürgerentscheids auf den 6. Mai 2007 festgelegt "Pünktlich zur
Pressekonferenz am Montag den 20.11.06 wurde das neue Logo der Bürgerinitiative
gegen diese Umgehungsstraße fertig", meldet der Designer und Webmaster
der BIGU-Website. "Das heißt
aber noch nicht, dass es zum Bürgerentscheid kommen wird", weiß
Tim Marold zu berichten, denn zunächst müssen noch alle Formalien
geprüft werden. Sind der BIGU dann keine formalen Fehler vorzuwerfen,
entscheidet die Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 um 19.30 Uhr in
der Stadthalle, ob es zum Bürgerentscheid kommt. Diese Veranstaltung ist
öffentlich! Mehr Informationen auch
unter Pressestimmen! Trassenbegehung
am Sonntag den 12.11. 2006 Die Wanderung erfolgt
auf befestigten Wegen. Diese sind zur Zeit wegen der Zuckerrübenernte
teilweise stark verschmutzt. Deshalb ist festes Schuhwerk sowie der Witterung
angepasste Kleidung sinnvoll. Da die abzuwandernde Route immer möglichst
dicht an der geplanten Trasse erfolgt, kann man deren Verlauf von dort recht
gut erkennen, zumal die BIGU-Aktiven sie deutlich markiert haben. Zu dieser öffentlichen
kostenlosen Veranstaltung wurde auch der neue Flörsheimer Bürgermeister
Michael Antenbrink ebenso eingeladen wie die Vorsitzenden der Flörsheimer
Fraktionen. Weitere Auskünfte
erteilen Tim Marold, Telefon 0 61 45 / 54 58 78 und Sabine Roth, Telefon 0
61 45 / 54 63 22. Alle Flörsheimer
Bürger sind herzlich willkommen. Den Ablehnern der geplanten
Umgehungsstraße ist es gelungen, eine hochkarätige Referentin zu
dem Thema Umgehungsstraßen zu finden. Keine Geringere als
Anna Lührmann wird am Donnerstag, 5. Oktober, um 19.00 Uhr im Flörsheimer
Keller dazu sprechen. Anna Lührmann ist
die jüngste Bundestagsabgeordnete aller Zeiten. Mit 19 Jahren kam sie
in den Bundestag. Inzwischen ist das Parlamentsküken 23 Jahre
alt und bereits Mitglied im prestigeträchtigen Haushaltsausschuss. Deshalb
wird das Thema Finanzierung solcher Straßenprojekte einen
Schwerpunkt darstellen. Selbstverständlich
sind auch Befürworter der Umgehungsstraße willkommen. Der Eintritt
ist frei. Samstag
30.09.2006: Umgehungsstraßen-CORSO: Super gelaufen Traktoren und eine Pferdekutsche
machten den 140 Teilnehmern am Corso die Streckenführung der Umgehungsstraße
deutlich Nach dem Start um 15.45
Uhr fuhr die Kolonne die Feldwege in der Weise, dass sie möglichst dicht
der geplanten Trassenführung folgte. Die Trasse selbst war mit farbigen
Weinbergpfählen und Flatterbändern markiert. Dadurch war die Größe
des geplanten Eingriffs eindrucksvoll sichtbar. Anhand eines Plans 1:1000
konnte der geplante Streckenvelauf nachvollzogen werden. Flörsheimer Bauern
gegen die neue B519 Tim Marold vom BUND Flörsheim
erinnerte daran, dass durch die geplante Straße nicht nur Dutzende von
seltenen Tierarten betroffen sind sondern auch die Menschen. Erholungsgebiete
werden zerschnitten und verlärmt, ein für das Stadtklima wichtiges
Kaltluftentstehungsgebiet teilweise zubetoniert, die Landschaft durch die
Bewegungsunruhe des Verkehrs negativ beeinträchtigt und wertvolle landwirtschaftliche
Flächen zerstört würden. Für die meisten Teilnehmer/innen
war nach dieser Fahrt klar, dass das Kosten/Nutzenverhältnis bei dieser
Planung nicht stimmt. Die von vielen erhoffte Verkehrsberuhigung, das sagen
die Zahlen der Planer deutlich, beträgt zum Beispiel in Flörsheim
(Kernstadt) gerade 14% ! Das heißt, von 100 Fahrzeugen würden lediglich
14 die Umgehungsstraße nutzen. Der weitaus größte Teil
nämlich 86 würden wie bisher die Innenstadtstraßen
benutzen. Das sind 35 500 in 24 Stunden! Eine nicht besonders überzeugende
Verkehrsentlastung, wie die Veranstalter meinen. Mit einem Dankeschön
an die Veranstalter und die Flörsheimer Landwirte verabschiedeten sich
die Teilnehmer/innen gegen 18.00 Uhr an der Stadthalle, verbunden mit der
dringenden Bitte, solche anschaulichen Informationen zu wiederholen. Samstag
30.09.2006: Traktoren- und Pferdewagencorso Seit mehreren Jahren versprechen
die Befürworter der geplanten Umgehungsstraßen allen Bürger/innen
in Flörsheim, Wicker, Weilbach und Keramag/Falkenberg paradiesische
Zustände und Oasen der Ruhe in den Ortskernen, vorausgesetzt,
die umstrittene Umgehungsstraße wird gebaut. Mit Erschrecken stellen
die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die geplante Umgehungsstraße
in der jetzt geplanten Form eine teilweise haarsträubende Unkenntnis,
aber auch bedauerliche Gleichgültigkeit gegenüber dem geplanten
gewaltigen Eingriff fest. Und das, obwohl die Medien lange und ausführlich
darüber informiert hatten. Zusätzlich zeigte
sich deutlich, dass die Ablehnung bei den Bürger/innen umso größer
war je mehr Fakten ihnen bekannt waren. Die Bürgerinitiative
möchte helfen, diese Wissenslücken zu schließen. Deshalb lädt
sie alle, die den Trassenverlauf der geplanten Umgehungsstraße B 519
im Bereich Opelbrücke Kreuzweg Wartweg Wickerer
Straße kennen lernen möchten für Samstag, 30. September, ein.
Ab 15.30 Uhr stehen Anhänger, die von Traktoren und Pferden gezogen werden,
am Nordwestende der Opelbrücke neben der Trasse bereit. Damit können
Interessierte (auch Kinder mit Begleitung) die Trasse erfahren
und dabei mündliche Informationen erhalten. Treffpunkt für alle
Interessierten ist um 15.15 Uhr auf dem Platz vor der Stadthalle Flörsheim
(neben der Bücherei). Von dort geht es gemeinsam zu Fuß zu den
Fahrzeugen. Nutzen Sie diese einmalige
Gelegenheit! Die Fahrt kostet nichts. Weitere Informationen
dazu erteilen Tim Marold (Telefon 54 58 78), Sabine Roth (Telefon 54 63 22)
und Bernd Zürn (Telefon 3 26 66). Für die Organisatoren
und Helfer findet ab 18.00 Uhr eine interne Feier statt, zu der noch Kuchen-
und Salatspenden erbeten werden. Sabine Roth und Tim Marold sind dafür
zuständig. 23.08.2006: 2663 Unterschriften
an Stadtrat Fercher übergeben Alle Unterschriften werden
sorgfältig geprüft. Sabine Roth erhält
von Bernd Zürn einen Blumenstrauß als Anerkennung für die
aufopfernde Arbeit für die BI Umgehungsstraße Weitere Informationen
gibt es bei Tim Marold, Telefon (0 61 45) 54 58 78. Sabine Roth und Tim Marold
leiteten am Montag die nunmehr dritte Sitzung der Bürgerinitiative Umgehungsstraße
Flörsheim in der Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg. Mit
viel Engagement und Herzblut verstehen es die beiden die Unterschriftensammler
zu motivieren meint einer der Anwesenden mit achtungsvollem Kopfnicken.
Tatsächlich scheint es möglich zu sein, die Flörsheimer Bürger
wachzurütteln, denn schon mehr als 1000 Unterschriften haben die Helfer
bisher gesammelt. Die aktiven Unterschriften-Sammler waren sehr fleißig,
bestätigte Frau Roth den Enthusiasmus der Helfer. Manchmal waren
sie ein wenig entsetzt über die Kommentare oder die Unwissenheit einiger
angesprochener Bürger, aber es findet wohl nun doch ein Umdenken in der
Bevölkerung statt. Nochmals betonte Marold,
dass es der BI nicht ums Überreden gehe, eine Unterschrift gegen die
Umgehungsstraße zu bekommen, sondern darum, dass sich die Bürger
Flörsheims klar werden müssen, ob die Umgehungsstraße, so
wie sie derzeit geplant ist, die für die Flörsheimer Bürger
gewünschten Ergebnisse nämlich weniger Verkehr in den Ortsdurchfahrten
von Wicker und Weilbach und der Kernstadt bringt. Hierbei ist
vor allem wichtig, dass wir den Bürgern die Situation klar schildern
sagte Marold den mehr als 60 interessierten aktiven BIlern. Zu diesem
Zweck wurde ein Flyer entwicklet, der in den vergangenen Tagen in Wicker und
Weilbach verteilt wurde. Die Versammelten beschlossen die Bevölkerung
weiter zu informieren und sie zu bitten sich eine Meinung zu bilden. Weitere
acht Sammler entschlossen sich aktiv in Wicker und Weilbach Unterschriften
zu sammeln und dabei von Tür zu Tür zu gehen. Es ist wichtig,
dass in einer solch wichtigen Frage, die Bürger selbst befragt werden
und mitbestimmen können. Es sollen nicht nur die Politiker über
die Zukunft unserer Stadt entscheiden, gab Roth zu bedenken. Unterschriften können
weiterhin noch bis spätestens 22. August an den bekannten Stellen in
Flörsheim, Wicker und Weilbach geleistet werden. Ortsumgehung: Aufklärungsbedarf
in Wicker und Weilbach! Ein Blick auf die Karte
zeigt, dass die Ortsumgehung (durchgezogene blaue Linie) wie sie zur Zeit
geplant ist, den von Richtung Mainz (A 671) nach Frankfurt (A 66) strömenden
Verkehr auf der bestehenden B 40 (rote Linie) nicht aus den Stadtteilen herausholen
kann. Die Ostumgehung
Hochheim (gestrichelter gelber Verlauf) soll es nun bewerkstelligen,
dass dieser Pendlerstrom vor Wicker nach Süden abbiegt, auf der L 3028
an der Keramag vorbeifährt um dann im Bereich der Opelbrücke auf
die Umgehungsstraße zu treffen. Leider sind diese
Tatsachen den meisten Wickerer und Weilbacher Bürgern nicht bewusst,
klagen Sabine Roth und Tim Marold. Unterschriftenlisten liegen
in folgenden Geschäften aus Weilbach: Wicker: Weitere Informationen
gibt es auch unter http://www.bund.net/floersheim/aktuell/aktuell_38/aktuell_62.htm
oder bei den weiteren Vertrauenspersonen Karin Becker, Helmut Kühn, Nils
Osswald und Peter Traiser. 14.08.06
Flörsheimer Bürgerinitiative Umgehungsstraße zieht
erste Bilanz Heute, Montag, dem 14.
August 2006 trifft sich die Bürgerinitiative um 19.00 Uhr zum dritten
Mal in der Begegnungsstätte auf der Keramag/Falkenberg, um Halbzeitbilanz
zu ziehen. Die letzten Tage haben
gezeigt, dass gemeinsam etwas bewegt werden kann. Wir haben schon
mehr als vierhundert Unterschriften erhalten, verkündete Sabine
Roth am Montagabend in der Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg
den mehr als fünfzig anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. Als
sie hinzufügt:Und das innerhalb von nur zwei Tagen und auch noch
in der Ferienzeit, da applaudieren die Versammelten spontan den aktiven
Unterschriftensammlern. Mit diesem gewaltigen Erfolg hatte niemand gerechnet. Teilweise belustigend,
teilweise frustrierend waren dann die Schilderungen der Unterschriftensammler.
Für die meisten von ihnen nicht nachvollziehbar waren die geringen oder
gar nicht vorhandenen Informationen zur geplanten Umgehungsstraße. Gerade
bei dieser Gruppe war ein geradezu kindlich-naiver Glaube an eine alle Verkehrsprobleme
lösende Umgehungsstraße festzustellen. Die ernüchternde Realität
in Form von Fakten aus den Planfeststellungsunterlagen wollten sie in der
Regel auch nicht hören. Unterschriftsbereit, allerdings
nicht unterschriftsberechtigt, waren am vergangenen Wochenende an der Flörsheimer
Warthe erstaunlich viele Nicht-Flörsheimer/innen. Sie waren zu dieser
Ausflugstelle gekommen und zum Teil fassungslos, dass zu ihren Füßen
eine schöne und intakte Naherholungslandschaft zerstört werden soll. Tim Marold mit einer Karte
aus den Planungsunterlagen Beim Aufzählen der
zahlreichen Nachteile der geplanten Trasse hatte Tim Marold leichtes Spiel:
Die Planfeststellungsunterlagen waren voll davon. Unterschriften gegen die
geplante Umgehungsstraße können bis zum 20. August geleistet werden
bei Schreibwaren Dähne, Grabenstraße 2; Schreibwaren
Kunterbunt ... der Ideen-Laden im EKZ Herrenberg; Versicherungen
Stöhr, Plattstraße 2; Foto-Flesch, Obermainstraße
16; Blumenladen Petite Fleur, Grabenstraße 10; Biketeam
Flörsheim, Wickerer Straße 50. Das nächste Treffen
der Bürgerinitiative findet am Montag, 14. August, um 19.00 Uhr in der
Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg statt. Weitere Informationen
erteilt Tim Marold, Telefon 54 58 78. Bei ihrem
Treffen am 2. August haben sie das Bürgerbegehren schriftlich formuliert
und begründet. Es wird zur Zeit noch von einem Fachjuristen geprüft.
Außerdem wurden Unterschriftslisten entworfen. Mitglieder der Bürgerinitiative
werden damit in den nächsten Wochen die wahlberechtigten Bürgerinnen
und Bürger Flörsheims um ihre Unterschriften bitten. Unterschriftsberechtigt
sind alle Flörsheimer/innen, die mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens
drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Flörsheim haben und EU-Bürger
sind. Weitere Aktivitäten
wurden vereinbart. So wollen zum Beispiel die Landwirte auf ihren Feldern
den Verlauf der Trasse deutlich markieren. Damit soll insbesondere in dem
Bereich unterhalb der Flörsheimer Warte die zerstörende und trennende
Wirkung der geplanten Baumaßnahme verdeutlicht werden. Das erscheint
deshalb wichtig, weil immer noch erstaunlich viele Flörsheimer/innen
nichts oder nur sehr wenig über die geplante Umgehungsstraße wissen. 31.07.2006:
B 519: Bürgerinitiative gegründet Selbst die Organisatoren
waren überrascht, dass mehr als fünfzig Bürgerinnen und Bürger
erschienen waren. Aus allen Flörsheimer Stadtteilen kamen sie am Montagabend
in die Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg, sodass noch zusätzliche
Stühle aufgestellt werden mussten. Zusammengeführt hatte
sie die Gewissheit, dass die geplante Umgehungsstraße B 519 (neu) letztlich
mehr Nachteile bringt als Vorteile. Kritisiert wurde insbesondere, dass die
Befürworter dieser Straße seit Jahrzehnten gebetsmühlenartig
völlig unrealistische Entlastungen der Ortsdurchfahrten versprechen.
Selbst die viel zu optimistische Voraussetzungen unterstellenden
Planfeststellungsunterlagen zeigen die letztendlich geringe Entlastungswirkung
beim Gesamtverkehr. Statt der für das
Bürgerbegehren erforderlichen Mindestzahl von drei Vertrauenspersonen,
erklärten sich spontan sechs der Anwesenden dazu bereit: Karin Becker,
Helmut Kühn, Tim Marold, Nils Oßwald, Sabine Roth und Peter Traiser.
Sie werden bei der Organisation des Bürgerbegehrens von einigen Dutzend
Helferinnen und Helfern unterstützt. Weitere Auskünfte
erteilt: Die Stellungnahme des
BUND Ortsverbands zur Planfeststellung für den Neubau der Ortsumgehung
der Stadtteile Flörsheim am Main im Zuge der B40 und der B519 ist auf
der Internetseite des BUND Flörsheim einzusehen: http://www.bund.net/floersheim
dort bitte Positionen - Umgehungsstraßen klicken.
zu Vandalismus
und Plakatdiebstahl
Die BIGU (Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstrasse) berichtet über ständigen Vandalismus an den aufgestellten Hinweistafeln und Leuchten sowie Diebstahl von mehreren Plakatständern.
„Wir sind sehr betroffen über die ständigen Beschädigungen und Zerstörungen der von uns an den Wegen in der Gemarkung aufgestellten Hinweistafeln” erklärt Richard Kilian, Vertrauensmann der BIGU, und führt weiter aus: „Nicht nur das die Hinweisschilder kaputt geschlagen werden, in der Regel werden die gesamten Hinweistafeln mit Standbeinen herausgerissen. Auch an den zur Verdeutlichung des Trassenverlaufes aufgehängten Baustellenlampen müssen wir regelmäßig Zerstörungen oder das Abschalten der Lampen feststellen.”
„Neben den Vandalismusschäden fallen uns insbesondere die Beschädigung und der Diebstahl von Plakatständern auf” ärgert sich BUND-Mitglied Bernd Zürn. „Wir haben auch Hinweise auf bestimmte Personen erhalten und werden auf der kommenden BIGU-Sitzung über die Stellung von Strafanzeigen beraten.”
„Bisher haben wir bewusst auf Deeskalation gesetzt, sollten wir uns aber dazu entschließen Strafanzeige zu stellen, werden die bezeugte Beschädigungen in Wicker und Weilbach sowie der beobachtete Plakatdiebstahl durch einen Wickerer strafrechtliche Folgen haben, denn Diebstahl ist kein Kavaliersdelikt” stellt Kilian fest.
„Die durch Vandalismus entstehenden Schäden gehen in die Hunderte Euro und betreffen unser privates Geld” erläutert Kilian. „Während die Stadt Flörsheim mit mehreren Zehntausend Euro Steuermitteln Wahlwerbung für die Umgehungsstraße macht, nehmen wir ausschließlich eigenes Geld in die Hand.”
„Die Werbeflut an Plakaten, die von der Stadt Flörsheim derzeit veranstaltet wird, möchten wir nicht kommentieren. Wir weisen lediglich darauf hin, dass diese Steuergelder von CDU, SPD und FDP zur Verfügung gestellt werden und somit Markus Reif und Gerd Mehler direkt für die Verschwendung dieser Steuermittel verantwortlich sind” schließt Richard Kilian die Erklärung der BIGU.
Ungeachtet der dargestellten Vorkommnisse sieht sich die BIGU drei Wochen vor dem Bürgerentscheid gut aufgestellt und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu der Informationsveranstaltung am 31. Januar 2011 in die „Alte Sektkellerei Falkenberg” ein. Beginn der Veranstaltung ist 20.00 Uhr.
Aufgrund der Ereignisse in den letzten Tagen haben die Vertrauensleute der
BIGU entschieden nicht an der für den 18.01.2011 am Abend terminierten
Bürgerversammlung teilzunehmen.
Grund dafür ist die von Herrn Odermatt am 16.01.2011 widerrufene Zusage,
dass die BIGU die Ergebnisse aus der Verkehrsuntersuchung 2010 und mögliche
Lösungsvorschläge durch einen Verkehrsexperten präsentieren
darf, obwohl von Seiten der Stadt Flörsheim ein externer Moderator, ein
Medienberater und ein Vertreter des Hessischen Verkehrsministeriums als Sachverständiger
zur Unterstützung beigezogen wird.
Odermatt
widerruft Zusagen an BIGU
Die BIGU
(Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstrasse) verzichtet auf die Teilnahme
an der Bürgerversammlung und reagiert damit auf die erneute Ablehnung
des von Ihr ausgesuchten Referenten.
"Wir
sind vom Widerruf der am Freitag gegebenen Zusage des Stadtverordnetenvorsteher
Wolfgang Odermatt am Sonntag Abend telefonisch informiert worden" teilt
Richard Kilian, Vertrauensmann der BIGU, mit und erläutert den Sachverhalt:
"Bereits am 08.01.2011 hatten wir Herrn Odermatt mitgeteilt, dass wir
für die Bürgerversammlung eine Präsentation hinsichtlich dem
Ergebnis des Verkehrsgutachtens 2010 und der verkehrlichen Entwicklungen vorbereitet
haben und diese vom BUND-Referenten Thomas Norgall, der auch bei der Bürgerversammlung
am 24.01.2011 in Hochheim auf dem Podium sitzen wird, präsentiert werden
soll." Weiter führt Kilian aus: "Nachdem gegen die Auswahl
von Herrn Norgall von Seiten der Befürworter Einwände erhoben worden
sind, haben wir auf diesen verzichtet und darum gebeten, einen externen Verkehrsplaner
unserer Wahl als Referenten nehmen dürfen. Dies hat uns Wolfgang Odermatt
am Freitag verbindlich zugesagt. Wir haben daraufhin kurzfristig das Verkehrsplanungsbüro
RegioConsult aus Marburg beauftragt und mit diesen in den letzten zwei Tagen
eine fachlich fundierte und komplett überarbeitete Präsentation
erstellt."
"Es
ist für uns nicht nachvollziehbar" führt Bernd Zürn, BUND-Vertreter
unter den BIGU-Vertrauensleuten aus, "dass uns kurzfristig vor der für
Dienstag terminierten Bürgerversammlung, mitgeteilt wird, wir dürften
erneut den Referenten nicht nehmen, der die Verkehrsdaten aus unserer Sicht
erläutert. Und dies obwohl gleichzeitig zugelassen wird, dass neben einem
externen Moderator ein externer Verkehrsplaner des Hessischen Verkehrsministeriums
sowie für die Organisation der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Flörsheim
ein externer Marketingexperte tätig sein dürfen. Das hat mit Chancengleichheit
nichts mehr zu tun. Mit der Verweigerung der Präsentation der BIGU durch
einen kompetenten Verkehrsexperten wird eine umfassende und sachliche Information
der Bürgerschaft bewusst unmöglich gemacht. Genau das aber sollte
das Ziel einer Bürgerversammlung sein."
"Nach
Rücksprache mit den Vertrauensleuten der BIGU habe ich Herrn Odermatt
mitgeteilt, dass die BIGU daher auf die Teilnahme an der Bürgerversammlung
verzichtet", schließt Kilian die Pressemitteilung der Bürgerinitiative.
Die
BIGU wird - zusammen mit GALF und dfb - eine Informationsveranstaltung am
31.01.2011 in der "Alten Sektkellerei Falkenberg" veranstalten.
Zum letzten Treffen in diesem Jahr laden wir am kommenden Mittwoch, den 22.12.2010.
um 18.00 Uhr in das Fraktionszimmer des dfb in die Stadthalle ein.
Zugang: Rechts neben Haupteingang Stadthalle die Treppe runter und hinter
der Zugangstür im Untergeschoß gleich links in den ersten Raum.
Themen:
Aktionen vor dem Bürgerentscheid, Aufteilung der Tragebezirke, Zusammenarbeit
mit der BI-Hochheimtreffen wir uns erneut, um künftigen Aktionen festzulegen,
Aufgaben zu verteilen und einen Fahrplan für die zeit bis zum Bürgerentscheid
zu erstellen. Außerdem müssen wir z.B. festlegen, wie wir anstehende
Ausgaben finanzieren wollen.
Am Freitag war ein Team
des ZDF in Flörsheim und hat mit uns in Sachen Bürgerentscheid einen
Beitrag gemacht, der am Samstag (18.12.2010) im "Länderspiegel"
unter der Rubrik "Hammer der Woche" gelaufen ist. Der Beitrag ist
abrufbar in der ZDF-Mediathek oder über YOUTUBE. Einfach "Flörsheim"
und "BIGU" eingeben. Sehr schöner Beitrag !!
Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=8FobcChHiVs
Wir
laden Euch herzlich zum nächsten BIGU
Treffen am Dienstag den 07.Dezember 2010 um 19 Uhr in der Begegnungsstätte
Keramag ein. Wichtiges Thema wird unter anderem der Bügerentscheid sein.
Wir freuen uns auf Euer Kommen! Die Presse wird bei uns sein - also kommt
zahlreich!
Bürgermeister Antenbrink informiert die BIGU (Bürgerinitiative gegen
diese Umgehungsstrasse) über die formelle und rechtliche Zulässigkeit
des Bürgerbegehrens.
Mit Schreiben vom 25.11.2010 hat uns Bürgermeister Antenbrink die
formelle
und rechtliche Zulässigkeit des am 01. November eingereichten Bürgerbegehrens
und die Anerkennung von 2009 Unterschriften bestätigt. Damit ist die
Anzahl von
1.493 erforderlichen Unterschriften deutlich übertroffen erklärt
Richard Kilian,
Vertrauensmann der BIGU, und ergänzt: Wichtig war für uns,
dass neben der
Zulässigkeit der Fragestellung auch die Nichtbeanstandung der von uns
formulierten
Begründung festgestellt wurde.
Als Nächstes wird von Seiten der Stadt Flörsheim ein Antrag hinsichtlich
der
Durchführung eines Bürgerentscheides in die Stadtverordnetenversammlung
eingebracht. Auch hierzu nimmt die BIGU Stellung.
Wir hatten im Zuge der Unterschriftensammlung bereits darauf hingewiesen,
dass ein Bürgerentscheid zusammen mit der Kommunalwahl am 27. März
2011
für alle Seiten den geringsten Aufwand darstellen würde, teilt
Karin Becker,
Ortsvorsteherin im Stadtteil Keramag/Falkenberg mit. Dies wird uns durch
die
parlamentarische Mehrheit von CDU, SPD und FDP aber nun verwehrt.
Viel schlimmer ist indes, dass ein getrennter Wahltermin, der sicherlich
auf Ende
Mai/Anfang Juni terminiert wird, nach Aussage der Leiterin des Rechtsamtes,
Frau Andrea Eder, zusätzliche Kosten von mindestens 18.000 Euro verursacht,
ärgert sich Bernd Zürn, BUND-Vertreter unter den BIGU-Vertrauensleuten.
Das
Geld wird ohne Skrupel ausgegeben obwohl auf der anderen Seite den Bürgern
Steuer- und Gebührenerhöhungen zugemutet werden.
Hintergrund für das Ringen um den Wahltermin ist die beim Bürgerentscheid
zentrale Frage des Erreichens des Quorums, d.h. das Ergebnis des
Bürgerentscheides ist nur dann als zulässig zu erachten, wenn mindestens
25 Prozent der Wahlberechtigten der Fragestellung im Bürgerentscheid
zugestimmt haben. Daher kann ein Bürgerentscheid, der zwar die einfache
Mehrheit der abgegebenen Stimmen erzielt an einer zu geringen Wahlbeteiligung
scheitern.
Das ist das eigentliche Ziel der Fraktionen von CDU, SPD und FDP,
erklärt Kilian
die Motivation der Umgehungsstraßenbefürworter. Da es die
Strippenzieher der
CDU und SPD mit ihrem Feigenblatt BI-Pro mangels Unterstützung aus der
Bevölkerung nicht geschafft haben, ein eigenes Bürgerbegehren zu
initiieren, hoffen
sie nun auf eine geringe Wahlbeteiligung im anstehenden Bürgerentscheid
um
doch noch ihr Ziel zu erreichen. Dies gipfelt in der entlarvenden Aussage
des
Fraktionsvorsitzenden der CDU: Wir gönnen Euch den Termin (27.
März 2011)
nicht.
Bürgermeister Antenbrink hat durch die Verweigerung des gemeinsamen
Wahltermins den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren, stellt
Richard Kilian fest.
Vor dem Bürgerentscheid in 2007 konnte man folgendes lesen: Der
Bürgermeister
sieht die 25-Prozent-Hürde jedoch nur als formalen Wert. Das Projekt
Umgehungsstraßen wäre aus seiner Sicht in jedem Fall politisch
gescheitert,
wenn es keine Mehrheit dafür gäbe selbst dann, wenn die Gegner
keine 3.750
Stimmen zusammenbrächten (Auszug Flörsheimer Zeitung vom 05. April
2007).
Und jetzt wird uns der gemeinsame Wahltermin allein mit der Hoffnung auf eine
geringe Wahlbeteiligung versagt. Das ist für uns kein demokratisches
Verhalten.
Wer zudem, wie der erste Stadtrat Ochs, behauptet, der Bau der Bundesfernstrasse
B519 sei kein erheblicher Eingriff in das Naherholungsgebiet und
man müsse sich vom Brachialgedanken des Zubetonierens lösen,
der sollte sich die Arbeiten für die Erneuerung der Gasleitung in der
Gemarkung ansehen. Die für die Gasleitung benötigte Flächenbreite
beträgt nur etwa 1,50 Meter, die Arbeitsflächen recht und links
nehmen aber zusätzlich jeweils 5 Meter in Anspruch. Das sollte man sich
für den Zeitraum von fünf Jahren auf einer 8 Kilometer langen und
- mit Arbeitsflächen - etwa 30 Meter breiten Bundesfernstrassentrasse
quer durch die Flörsheimer Naherholung vorstellen, dann erkennt man,
wie sehr sich Herr Ochs der Wahrheit verbunden fühlt kritisiert
Kilian die Falschaussagen. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass die Bundesfernstraße
lediglich geschottert sein wird.Sehr zufrieden sind wir mit der
Entwicklung in Hochheim, ergänzt Ortslandwirt Peter Traiser. Nach
den uns vorliegenden Informationen hat der Wahlleiter der Stadt Hochheim der
Bürgerinitiative gegen die B40 den 13. Februar 2011 als Termin für
einen Bürgerentscheid in Aussicht gestellt.
Klar ist, so Kilian, wenn die B40 in Hochheim abgelehnt
wird, wovon aufgrund der hohen Zahl der Unterstützerunterschriften auszugehen
ist, dann und hier zitiere ich Herrn Michael Kröhle (CDU) aus
der Flörsheimer Zeitung vom 30.11.2006 ausnahmsweise mal gerne - ist
die Straße politisch tot. Gemeint ist damit nicht nur die B40
sondern auch die B519. Dies ist offenbar aber bereitsjetzt der Fall, denn
es gibt nach den uns vorliegenden Informationen derzeit keine Aussicht auf
eine Aufnahme der B519 in den Investitionsrahmenplan des Bundes bis 2016,
schließt Richard Kilian die Presseerklärung der BIGU.
Über das weitere Vorgehen in Sachen Bürgerentscheid, geplante Informations-veranstaltungen
und gemeinsame Aktionen mit der Bürgerinitiative aus Hochheim
werden die Vertrauensleute der BIGU auf dem kommenden Treffen am 07.
Dezember 2010 um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag den Mitgliedern
ausführlich berichten. (R. Kilian)
Bitte beantragen
auch Sie durch Ihre Unterschrift die Durchführung eines Bürgerent-scheids
nach § 8 b der Hessichen Gemeindeordnung. Die Bürgerschaft soll
über folgende Frage entscheiden:
"Sind Sie dafür,
dass sich die Stadt Flörsheim am Main gegen die Fortsetzung der Planungen
zur "B40/B519 Ortsumgehung Flörsheim, Wicker, Weilbach - Abschnitt
B519" ausspricht?"
Bitte vollständig und leserlich ausfüllen! Da nur Flörsheimer
Bürger abstimmen können, ist die Adresse bereits vorgegeben. Bitte
die Straße und die Hausnummer
noch ergänzen, Geburtsdatum und Datum der Unterschrift nicht vergessen.
Unterschriftslisten liegen aus:
im Buchladen
(Wickerer Straße),
im Brillengeschäft ProOptica (Untermainstrasse),
im Friseursalon
Neda Style (Grabenstrasse),
im Reformhaus (Bahnhofstrasse),
im Schreibwarengeschäft (Grabenstrasse),
in der Tankstelle in Wicker,
in der Pizzeria DaCavallino (Hauptstrasse) und
im Sonnenstudio Sunshine (Kapellenstrasse)
Das nächstes BIGU-Treffen findet am 24. September 2010 beim Aussiedlerhof
Diefenhardt in Hochheim ab 19.00 Uhr statt. Die Vertreter einen (möglichen)
Bürgerinitiative aus Hochheim werden auch anwesend sein. Bitte Fahrgemeinschaften
bilden.
Die uns
unterstützenden Landwirte werden für die BIGU - von Peter Traisers
organisiert - einen Traktor-Corso Motto "Mit dem Trekker durch die Äcker"
von der Opel-Brücke (am BIGU-Transparent) bis zur Weilbacher Straße
und zurück am Sonntag, den 19. September 2010 um 14.00 Uhr durchführen.
Bei großer Nachfrage gibt es auch eine zweite Tour um 17.00 Uhr.
Wir hoffen auf rege Teilnahme von Euch, Eueren Familien und Freunden - je
mehr teilnehmen, um so besser! Gutes Wetter haben wir bereits bestellt!
Wir laden Euch herzlich zum nächsten BIGU Treffen am 09. September um
19 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag ein. Wichtiges Thema wird unter
anderem die Fahrradrallye und kommende Aktionen sein. Wir freuen uns auf Euer
Kommen!
22. August 2010: Die
Fahradrally wird stattfinden!
Die Wetterprognosen sind
gut. Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme. 15. Aug. 2010: Fahrradrallye der BIGU
Aufgrund der ungünstigen Wetterprognosen wird dieser
neue Termin avisiert. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise
in der Tagespresse und auf den verteilten Plakatstaendern!
Start und Ziel: Gustav-Stresemann-Anlage (Kapellenstr.).
27.07.2010: BIGU-Treffen
Begegnungsstette Keramag
Wir
laden Euch herzlich zum nächsten BIGU
Treffen am 27. Juli um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag ein. Wichtiges
Thema wird unter anderem die Fahrradrallye sein. Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Wir möchten Euch herzlich zum nächsten BIGU Treffen am
Dienstag, 6. Juli 2010 um 18 Uhr 30 in der Begegnungsstätte Keramag einladen.
Ein wichtiger Punkt
auf unserer Tagesordnung wird die Stadtverordnetenversammlung vom 1. Juli
sein, außerdem die Terminplanung für unsere Fahrradrallye.
Es gibt jede Menge
zu planen und zu besprechen. Es wäre schön, wenn Ihr wieder so zahlreich
erscheinen würdet wie beim letzten Mal.
Wir treffen
uns am Dienstag, den 13.April um 19.30 Uhr im Clubraum der Begegnungsstätte
Keramag zum Erfahrungsaustausch und weiteren Planen.
Wir freuen uns auf Euren
Besuch.
am Bedarf vorbeigeplant?
Brief von BI Hofheim und BIGU Flörsheim an Herrn Regierungspräsident
Johannes Baron Regierungspräsidium Darmstadt

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Invalidenstr. 44 10115 Berlin
B 519 neu - eine Straße und ca. 80 Mio. € - am Bedarf vorbeigeplant
?
Bundesverkehrswegeplan 2003 bzw. 2009
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Ramsauer,
wir, die Vertreter
der Bürgerinitiativen in den Städten Flörsheim und Hofheim
möchten Sie mit diesem Schreiben auf die langjährige und umstrittenen
Planungen zur B 519 neu im Main-Taunus-Kreis aufmerksam machen und bitten
Sie, dieses nicht mehr zeitgemäße (da seit nunmehr über 40
Jahren geplante) Projekt kritisch zu prüfen mit dem Ziel diese Verschwendung
an Steuergeldern zu stoppen und aus dem Bundesverkehrswegeplan herauszunehmen.
Auch in der Gemeinde Kriftel ist man parteiübergreifend gegen dieses
Projekt. Insgesamt sind es somit mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger,
die sich bereits entweder aktiv oder durch passive Unterstützung gegen
die nach unserer Auffassung fehlgeleitete Maßnahmenplanung ausgesprochen
haben.
den enormen Beeinträchtigungen
der Umwelt, die durch dieses Projekt eintreten würden
in den zur B 40
/ B 519 OU Flörsheim, Wicker, Weilbach dokumentierten Bedenken des Amtes
für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft
in der Würdigung des Ergebnisses des Bürgerentscheides vom 6.
Mai 2007 in Flörsheim am Main
im Hinblick auf die enorme Höhe der Kosten und den geringen Effekt
der verkehrlichen Wirkungen
im parteienübergreifenden politischen Widerstand in den Anliegerkommunen
im Main-Taunus-Kreis (s. Gemeinde Kriftel)
und insbesondere in der finanziellen Betrachtung der Gesamtmaßnahme
Die Planungen für Flörsheim, Wicker, Weilbach sind ebenfalls
über 40 Jahren alt und wurde zwischenzeitlich bereits zweimal vom Land
Hessen ausgesetzt, nachdem 1994 keine Zustimmung im kommunalpolitischen Raum
vorlag und 2007 ein Bürgerentscheid den zustimmenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
aufgehoben hat. Das laufende Planfeststellungsverfahren ruht, solange die
Bindefrist des Bürgerentscheides gilt. Auch von Flörsheimer Bürgerinnen
und Bürgern wurde eine große Anzahl an Einwendungen erhoben.
In Flörsheim besteht seit 1980 aktiver politischer Widerstand
gegen die Baumaßnahme und seit 2006 eine Bürgerinitiative, die
mit mehr als 2.500 Unterstützern einen Bürgerentscheid initiierte
und diesen im Mai 2007 bei mehr als 60-prozentiger Wahlbeteiligung gewonnen
hat. Leider wird das Ergebnis des Bürgervotums von Seiten des Flörsheimer
Bürgermeisters nicht respektiert, so dass die erneute politische Auseinandersetzung
für 2010 zu erwarten ist.
Erstmals in der Geschichte des Projekts hat sich in Hofheim 2008 eine
Bürgerinitiative formiert, die mit mehr als 600 Mitgliedern auf die Unverhältnismäßigkeit
und Sinnlosigkeit des Projekts hinweist und für den Erhalt der Lebensqualität
in Hofheim kämpft.
Sowohl die Planung der Umgehung Hochheim (B 40) als auch die Gesamtmaßnahme
B 519 neu ist nicht mehr im Investitionsrahmenplan bis 2010 (Stand April 2007)
enthalten.
Die Zerschneidungswirkung der Trassenführung ist für die
betroffenen Gemeinden enorm. In Flörsheim wird das letzte stadtnahe Naherholungsgebiet
und die wichtigste Kaltluftproduktionsfläche zerstört.
Im Bereich der geplanten Trassenführung ist der Lebensraum von
68 geschützten Tierarten bedroht. Dramatische Eingriffe erfolgen in die
Feldhamster-Population mit der "höchsten Baudichte in Hessen".
Der Feldhamster steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere in der
BRD und ist als "stark gefährdet" eingestuft. Nach Bundesartenschutzverordnung
§ 13 gehört er zu den besonders geschützten Tierarten und ist
zudem durch die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie Anhang IV
geschützt.
Der fertiggestellte 6-spurige Ausbau der A 66, die im Bereich Wicker
und Weilbach parallel zur B 40 verläuft, hat in Wicker und Weilbach zu
einer spürbaren Reduzierung des Durchgangsverkehrs geführt.
Die ausgebaute A 66 übernimmt seit Fertigstellung bereits die
Funktion einer Umgehungsstraße um Hofheim, sodass keine parallele Neubaumaßnahme
erforderlich ist.
Hofheim ist bereits mit drei Auffahrten an die A 66 angebunden und
die geplante Umgehungsstraße wird entgegen Ihrer Zielsetzung überwiegend
eine innerörtliche Verkehrsverteilungsfunktion erfüllen.
Wir möchten an dieser Stelle auf die eklatantesten Nachteile der Straßenneubaus
hinweisen:
Es wird erwartet, dass die Belastungen an Lärm- und Schadstoffemissionen
aufgrund des "indizierten" Verkehrs z. B. durch "mautfreien"
Schleichverkehr parallel zur Autobahn in allen drei Gemeinden überproportional
steigen werden. Für den Bereich Hofheim der B 519 neu belegen Modellrechnungen
des Amts für Straßen- und Verkehrswesen, dass in Spitzenzeiten
mehr Verkehr an Kindergärten, Schulen und an Wohngebieten vorbeifließen
wird als heute in Spitzenzeiten durch die Innenstadt von Hofheim fließt.
Die Errichtung der Lärmschutzwände/-wälle, der Überführungsbauwerke
und die Neugestaltung deutlich weiterer und unübersichtlicherer Wege
erzeugt eine erhebliche Barriere besonders für Schüler, Sportler
und insbesondere nicht motorisierte Mitbürger. Für den Bereich Hofheim
ist zu erwarten, dass durch die Trennwirkung der Trasse, die mitten durch
die zusammen gewachsenen Gemeinden Hofheim und Kriftel führt, das soziale,
kulturelle und sportliche Miteinander stark in Mitleidenschaft gezogen wird.
Für den Bereich des Stadtteils Keramag/Falkenberg in Flörsheim führt
die Errichtung einer Lärmschutzwand zur vollständigen räumlichen
Isolation des Stadtteils.
Für die Landwirtschaft auf der Gemarkung der Stadt Flörsheims
bedeutet die Trassenfestlegung der B 519 neu die Zerschneidung und Anschneidung
von ca. 1.100 Flurstücken. Dies macht eine langwierige und kostenintensive
Flurbereinigung erforderlich, die Verluste an Biodiversität durch Rodung
von Hecken, Vernichtung von Ackerrandstreifen oder das Kanalisieren von Bächen
bewirkt sowie eine anschließende konventionelle Landnutzung zur Folge
hat.
Sollte die
Umgehungsstraße im Bereich von Flörsheim realisiert werden, dann
sind die Investitionen der letzen Jahrzehnte in die Errichtung eines Regionalparks
RheinMain, dessen Grundidee darin besteht, "die Landschaft des Ballungsraumes
als Erholungs- und Erlebnisraum aufzuwerten" für den Bereich der
Gemarkung von Flörsheim verloren, denn die "Vorzugsvariante"
der geplanten B 40 / B 519 neu führt an folgenden Bestandteilen der Regionalpark-Route
direkt angrenzend und nahe vorbei: Naturschutzhaus und Naturschutzgebiet Weilbacher
Kiesgruben, Haus des Dichters in Weilbach, Park in Bad Weilbach, Panoramaweg
mit Steinskulpturen (Himmelsleiter, Steinmantel, Stopper, schmale Stele, steinerner
Sitz, Schauaufsland und Kreis der Steine), Weinlaubengang, Flörsheimer
Warte und Kalkbrennöfen. Es ist davon auszugehen, dass damit jegliche
touristische und kulturelle Attraktivität dieses Teilabschnittes des
Regionalparks RheinMain entfällt.
Die prognostizierte Kostensteigerung ist an den vorliegenden Zahlen
der Erläuterungsberichte auf dramatische Weise nachzuvollziehen. Im Erläuterungsbericht
zur B 519 neu in Flörsheim (Stand November 2005) ist von reinen Baukosten
von 27,0 Mio. Euro die Rede. Bereits im April 2007 schätzt der BMVBS
die Kosten auf 30,6 Mio. €. Somit geht der BMVBS offenbar von einer Kostensteigerung
von ca. 2,4 Euro pro Jahr aus. Nachdem in Flörsheim der Bürgerentscheid
ein Ruhen des Planfeststellungsverfahrens erwirkt hat, ist mit einer zwischenzeitlich
eingetretenen Kostensteigerung von mindestens 7,2 Mio. € alleine für
Flörsheim auszugehen.
In der o. g. Summe sind die zur Realisierung erforderlichen Grundstücksankäufe
nicht enthalten.
Da davon auszugehen ist, dass eine Planfeststellung jedenfalls in allen
drei Kommunen von betroffenen Eigentümern, Anliegern sowie von Dritten
beklagt werden wird, ist eine verlässliche Aussage über einen realisierbaren
Beginn der Umsetzung der Planung nicht möglich. Dadurch erhöhen
sich die zu erwartenden Kosten zusätzlich.
Aufgrund eines im Bereich Hofheim die Bahnlinie überspannenden
Brücken- und eines unter Grundwasserniveau die Sportplätze durchquerenden
Tunnelbauwerks ist mit jährlichen Folgekosten im sechsstelligen Bereich
zu rechnen.
Die Stadt Hofheim hält an dem Projekt so beharrlich fest, da sie
neues Wohngebiet in Marxheim Süd plant, für das die Umgehungsstraße
als Erschließungsstraße fungieren soll, da Hofheim aufgrund der
Finanzsituation der Stadt nicht in der Lage ist eine Erschließungsstraße
selbst zu finanzieren.
Zwischenzeitlich haben sich die verkehrlichen Rahmenbedingungen durch
den 6-spurigen Ausbau der A 66 so verändert, dass die Zustimmung zur
Herabstufung der B 519 zur Landesstraße in allen betroffenen Gemeinden
ohne Ausbau den betroffenen Kommunen die Möglichkeit geben würde,
mit einem Bruchteil der Investitionssumme durch Verkehrsregelungs- und -lenkungsmaßnahmen
direkt einzugreifen. Somit würden finanzielle Mittel für dringender
erforderliche Projekte frei werden.
Bitte sprechen Sie die Vertrauensleute der Bürgerinitiativen, Frau Dr.
Ariane Tüchelmann für die BI in Hofheim (ariane.tuechelmann@b519.info)
und Frau Sabine Roth für die BIGU in Flörsheim (s.roth@as-p.dedirekt
an.
Dr. Ariane Tüchelmann
Sabine Roth
Am 09. und 16.11.2010
wurden die Fragen per Mail von Sabine Roth an das Amt für Straßen-
und Verkehrswesen Wiesbaden gestellt.

Wir treffen
uns am Mittwoch, den 4.November um 19.30 Uhr im Clubraum der Begegnungsstätte
Keramag zum Erfahrungsaustausch und weiteren Planen.
Die genauen Themen liegen
noch nicht fest.
Treffpunkt:
Samstag, 31.10.2009 14:00 Uhr Gustav-Stresemann-Anlage an der Kapellenstraße
in Flörsheim.
Wir machen eine Spaziergang zum Weingut Reiner Flick in der Straßenmühle
hinter Wicker, können das Weingut besichtigen und Reiner Flick wird uns
eine kleine Weinprobe präsentieren.
Unkostenbeitrag inkl. Brezel 5,--€/Person.
Bei interesse bitte eine
E-Mail an s.roth@as-p.de mit dem Betreff
"Reiner Flick" und der Anzahl der teilnehmenden Personen.
Diese Veranstaltung
ist eine gute Möglichkeit, zusammen durch unser schönes Naherholungsgebiet
zu gehen, zu plaudern und einen netten Nachmittag zu verbringen.
Wer nicht mit spazieren möchte, kann gerne auch direkt zum Weingut zu
kommen. Treffpunkt dort: zwischen 15.15 Uhr und 15.30 Uhr. Die Veranstaltung
bei Reiner Flick dauert ca. 1,5 Stunden.
Bereit zum Download:
Antrag Schilder 230709.pdf
Die BIGU
veranstaltet am Sonntag, den 19. Juli 2009, eine Radtour in das von der geplanten
Umgehungsstraße gefährdete Naherholungsgebiet.
Start (ab 9 Uhr) und Ziel ist die Stresemann-Anlage. Dort gibt es auch Speisen
und Getränke sowie eine Siegerehrung.
(Veranstaltung wurde
wegen schlechten Wetters verlegt)
Wir treffen uns am Dienstag, den *28. April um 19.00 Uhr* im Clubraum der
*Begegnungsstätte Keramag*.
Die wesenlichen Themen sollen die AG Verkehrsentlastung bzw. das Alternative
Verkehrskonzept, Aktivitäten der letzten Zeit (Sereinbrief, Banner, Verhandlungen
bzgl. Schilder an der Ortseinfahrten) sowie die zukünftigen Aktivitäten
sein. Gemeinsam
wollen wir die nächsten Schritte und unsere Postiotion zu den aktuellen
Vorgängen in der Stadt festlegen.
Wir hoffen, Ihr/Sie alle hattet/hatten einen guten Start in das neue Jahr.
Aus verschiedenen Anlässen möchten wir Euch/Sie gerne zu einem BIGU-Treffen
einladen.
Termin: Dienstag,
den 27.01.2009 um 19.30 Uhr.
Treffpunkt ist wie gewohnt der Clubraum in der Begegnungsstätte Keramag.
Bis dahin,
viele Grüße,
Tim Marold
Am Dienstag den 16. Oktober 2007 um 19.00 Uhr treffen sich die Mitglieder
der BIGU am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.







Am Mittwoch, den 23. Mail 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU Zeit,
um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
Themen: Rückblick
auf den Bürgerentscheid und weiteres Vorgehen.
Weitere Infos bei
Tim Marold. Tel.: 0 61 45 / 54 58 78.
Allen, die sich an der Informationsarbeit beteiligt haben gilt unser Dank.
Selbstverständlich aber vor allem allen Bürgerinnen und Bürger,
die an der Abstimmung teil genommen haben und sich gegen die Straße
ausgesprochen haben.
Uns ist bewusst, dass den Mitbürgern an den Durchfahrtsstraßen
geholfen werden muss. Aber gemeinsam mit der Mehrheit der Flörsheimer
Bürger lehnen wir die aktuelle Variante ab. Die politisch Verantwortlichen
sind jetzt aufgerufen Lösungen zu erarbeiten, die zeitnah umgesetzt werden
können und für die Anwohnern an den Durchgangsstraßen schnell
Entlastung schaffen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
am 6. Mai
BIGU
"Sind Sie dafür, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
vom 13. Juli 2006 zum Planfeststellungsverfahren für den Bau der Ortsumgehung
B 40/519 Abschnitt B 519 aufgehoben und somit die Zustimmung der Stadt
Flörsheim am Main zum Bau der Umgehung zurückgenommen wird?"
Wahlbezirk
Wahllokal
JA %
JA Stimmen
NEIN %
NEIN Stimmen
Wahlbeteiligung
im Wahllokal %
1
Riedschulturnhalle
rechts
37,5
215
62,5
359
47,6
2
Riedschulturnhalle
links
56,5
166
43,5
128
42,1
3
Pfarrgemeindezentrum
St. Gallus
51,6
418
48,4
392
45,8
4
Stadthalle rechts
66,7
519
33,3
259
51,5
5
Stadthalle links
64,9
486
35,1
263
51,1
6
Turnhalle Paul-Maar-Schule
61,9
650
38,1
400
50,0
7
Begegnungsstätte
Keramag / Falkenberg
87,6
254
12,4
36
55,3
8
Goldbornschule rechts
Raum 7
62,3
480
37,7
291
52,5
9
Goldbornschule links
Raum 1
58,1
389
41,9
280
49,6
10
Weilbachhalle rechts
31,0
241
69,0
536
50,5
11
Weilbachhalle links
36,9
287
63,1
491
54,0
Briefwahl I
Altes Feuerwehrgerätehaus
49,8
466
50,2
469
Briefwahl II
Altes Feuerwehrgerätehaus
60,8
191
39,2
123
Briefwahl III
Altes Feuerwehrgerätehaus
36,1
119
63,9
211
Gesamt
Endergebnis
53,5
4881
46,5
4238
60,5
Ja, ich bin gegen die Straße, denn so gefällt sie
mir überhaupt nicht!, sagen viele Bürger. "Aber wenn
ich nun 'JA' ankreuze, wird es nie mehr eine geben! Dies ist unsere
letzte Chance eine Umgehungsstraße zu bekommen."
Diese Aussage
ist falsch! Das ist Panikmache!
Die Wähler sollen damit unter Druck gesetzt werden!
Die Wahrheit ist, dass nur über diese eine Variante der
Umgehungsstraße
B 40 / B 519 abgestimmt wird. Alles weitere ist offen! Es ist weiterhin möglich
andere, bessere Varianten zu planen und durchzuführen. Lassen Sie sich
nicht ins Bockshorn jagen!
nicht
vergessen ...
... kreuzen Sie beim Bürgerentscheid "Ja" an, denn dann entscheiden
Sie sich für Lebensqualität und gegen die neue Umgehungsstraße!
Zum ersten Mal in Flörsheim besteht die Möglichkeit für die
Bürger in einem Bürgerentscheid Demokratie zu leben! Gehen sie Abstimmen
und nehmen Sie auch ihre Freunde, Nachbarn und Verwandte sofern sie abstimmungs-berechtigt
sind mit! Jede Stimme zählt!
Die Erwartungen der BIGU wurden weit übertroffen
Die Stimmung war gut,
die Gäste zufrieden und zuversichtlich
Zauberer Marc Velten
auf dem BIGU-Fest.
Ein selbst gemaltes
Plakat beim Familienfest aufgehängt zeigt:
Auch Kinder sind sich der Folgen dieses Umgehungsstraßenbaus sehr bewußt.

Die
Aktiven der BIGU und des BUND waren sehr zufrieden mit dem Familienfest
ab 11.00 Uhr:
Familienfest
der BIGU, Gustav-Stresemann-Anlage bei Kaffee & Kuchen, Würstchen
& Getränke, Informationen, Kinderbelustigung
ab 14.00 Uhr:
Traktorcorso auf der geplanten Trasse der Umgehungsstraße B 519
letztes
BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
18.00 Uhr:
Pressekonferenz auf der Keramag (Begegnungsstätte)
19.00 Uhr:
letztes Treffen, Themen: Fest 1. Mai, Planung, Endspurt
Bürgerversammlung in der Goldbornhalle, Wicker, beginnend mit den
Präsenationen der Bürgerinitiativen, anschließend Visualisierung
und Diskussionselbiges
Bürgerversammlung
in der Weilbachhalle in Weilbach, beginnend mit den Präsenationen der
Bürgerinitiativen, anschließend Visualisierung und Diskussion.
Spiele für die Kleinen und Infos für die Großen

Viele Flörsheimer
nutzten die Gelegenheit sich am Ostermontag den, 09.04.2007
über die geplante Umgehungsstraße B 40 / B 519 zu informieren.
BIGU sorgt für
Kinderbelustigung. Hier: Eierlaufen
Sabine Roth und Annika
beim Sackhüpfen.
Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr am Ostermontag ist am naturnahen Spielgelände
nördlich des Kreisels Rheinallee / Werner von Siemens Straße der
Osterhase los!
Am Montag, den 02. April 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten
Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag /
Falkenberg.
26.03.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 26. März 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur
gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte
Kramag / Falkenberg.
12.03.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 12. März 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur
gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte
Kramag / Falkenberg.
11.03.2007: Trassenbegehung 15.00 Uhr
Am Sonntag, den 11. März um 15.00 Uhr, lädt die BIGU alle interessierten
Bürger zu einer weiteren Trassenbegehung ein.
Treffpunkt ist der Parkplatz am REWE-Markt in Weilbach. Wieder wird es viele
interessante Infos zu der geplanten Umgehungsstraße geben. Außerdem
soll die "neue Brücke" vorgestellt werden.
26.02.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 26. Februar 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten
Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag /
Falkenberg.
- Berichte der Teamleiter
- Vorbereitung des Familienfests am 01. Mai
- Festlegung von Zeit und Ort von Infoveranstaltungen
- Zeitplanung und weiteres Vorgehen
16.02.2007: Verkehrszählung Glühwein Straßenpläne
Unter dem Motto "Durchgangsverkehr in der Altstadt? - Wohl nur auf dem
Papier!" treffen sich alle Interessierten und BIGU Mitstreiter zu einer
Infoveranstaltung.
In der Eddersheimer Straße 39 bei Kluin und Preußler in der Hofeinfahrt
wird der Verkehr in der Eddersheimer Straße zwischen 15.30 und 18.30
Uhr gezählt. Bei Glühwein ist es möglich die Straßenpläne
einzusehen und mit den Anwesenden angeregt zu diskutieren.
Weitere Infos bei Tim Marold 06145 / 545878
18.01.07: BIGU verschiebt Termin
Die für Donnerstag, 18. Januar geplante öffentliche Veranstaltung
der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (BIGU)
fand nicht statt. Der orkanartige Sturm veranlasste die Veranstalter zu einer
Verschiebung. Ein neuer Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest.
Am 18. Januar 2007 zwischen 17-19 Uhr trifft sich wir uns in der Eddersheimer
Straße 39 bei Kluin/Preußler treffen, um Glühwein zu trinken,
Verkehrszählung zu machen und zu informieren. Wir gehen davon aus, dass
die Verkehrsbelastung in der Straße nicht so schlimm ist, wie in den
Planfeststellungsunterlagen behauptet.
14.01.07: BIGU informiert am Höllweg
Treffpunkt für Aktive und Interessierte am naturnahen Spielgelände
(Höllweg) im Neubaugebiet Nord.
Druckfehlerteufel schlug zu
Nach Überprüfung der Unterschriften durch die Stadtver-waltung Flörsheim
in der Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 und der rechtlichen Voraussetzungen
durch den Hessischen Städte- und Gemeindebund gaben die Stadtverordneten
der Stadt Flörsheim ihre Zustimmung zur Durchführung des Bürgerentscheids
und legten den Termin fest: 6. Mai 2007.
20.11.06: BIGU stellt ihr LOGO vor
Das neue Logo der BIGU
RIESENERFOLG FÜR DIE BIGU!
Öffentliche Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 um 19.30 Uhr in
der Stadthalle.
Riesenerfolg für die BIGU!
mehr als 2400 Stimmen gegen die von der Stadt propagierte Variante der Umgehungsstraße
sind gültig!
Alle Bürger Flörsheims sind dazu eingeladen!
Brief vom Magistrat:
2411 gültige Stimmen für das Bürgerbegehren
Für Sonntag, 12. November, ab 15 Uhr lädt die Bürgerinitiative
gegen diese Umgehungsstraße (BIGU) zu einem Spaziergang auf einem Teilstück
der Trasse ein. Treffpunkt ist an der Opel-Brücke auf einem Feldweg südwestlich
der Windthorststraße, auf dem die Umgehungsstraße beginnen soll.
Dauer der Veranstaltung: Ca. 1,5 Stunden.
Donnerstag 05.10.2006: MdB Anna Lührmann spricht über
Umgehungsstraßen
Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann spricht im Flörsheimer Keller
Einfach super gelaufen, freute sich Sabine Roth am Samstagabend
bei der internen Feier der Umgehungsstraßen-Ablehner. Auf insgesamt
neun landwirtschaftlich genutzten Anhängern, gezogen von Traktoren und
Pferden, konnten die 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Trasse der geplanten
Umgehungsstraße am Sonntagnachmittag im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.
Die jüngsten Teilnehmer/innen genossen die Fahrt in einem eigenen kleinen
Anhänger ganz offensichtlich.

Kein Asphalt in unsere grünen Lungen - keine B 519

Unterwegs gab es zwei Haltepunkte. Dort erläuterten die Organisatoren
die befürchteten Auswirkungen. Beeindruckt waren die Anwesenden von der
Größe der über dem Wartweg errichteten symbolischen Brücke.
Auch sie soll die geplante optische Veränderung dieses Gebietes zeigen.
Gegner der Umgehungsstraßen wollen Trassenverlauf erfahren
Sabine Roth, Vertrauensperson der BI Umgehungsstraße übergibt die
2663 Unterschriften zur Prüfung an den Ersten Stadtrat Leo Fercher (Mitte).
Im Hintergrund rechts: Tim Marold 
Leo Fercher und Vertrauenspersonen der BI Umgehungsstraße bei einer
ersten Sichtung der Unterlagen 
Die Vertrauensleute unterzeichnen die Unterlagen
Am Mittwoch, den 23.08.2006 gegen 16.45 Uhr wurden insgesamt 2663 Unterschriften
für einen Antrag zur Durchführung eines Bürgerentscheids über
den Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Juli 2006 zum Planfeststellungsverfahren
für den Bau der Ortsumgehung B40/519- Abschnitt 519 an Stadtrat Fercher
übergeben.
Das sind 1170 Stimmen mehr als die erforderlichen 1493 Unterschriften (178%!)!
Bei dem für die Mitglieder der BI feierlichen Akt der Übergabe waren
auch Vertreter der Presse anwesend, die reges Interesse zeigten.
"Es ist schon ein tolles Gefühl einen ersten Sieg für den Bürgerentscheid
errungen zu haben!" meinte ein Mitglied der BI. "Ich kann nicht
glauben, dass uns irgendwelche Formfehler unterlaufen sind oder mehr als 1100
Unterschriften ungültig sein können!"
In einer der nächsten Stadtverordnetenversammlungen (Die nächste
findet am 12. Oktober 2006 statt) wird über den Bürgerentscheid
entschieden. Dann wird innerhalb der folgenden 6 Monate der Bürgerentscheid
angesetzt, bei dem sich alle Flörsheimer wahlberechtigten Bürger
für oder gegen den Bau dieser Variante der Ortsumgehung entscheiden können.
"Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung" meinte ein BI-Mitglied.
Etwa 3750 Stimmen sind nötig, um die Entscheidung des Stadtrats für
die Umgehung zu kippen.
22.08.2006: Bürgerinitiative freut sich über mehr
als 2.600 Unterschriften
Mit großer Spannung warteten die rund 50 Anwesenden der Bürgerinitiative
Flörsheim gegen die geplante Umgehungsstraße auf das Ergebnis
der Unter-schriftenzählung. Über 2.600!, verkündete
Sabine Roth in die atemlose Stille. Einem kurzen Moment ungläubigem Erstaunen
folgte spontaner minutenlanger euphorischer Applaus. Damit hatten auch die
Optimisten nicht gerechnet. 
Am Mittwoch, 23. August, übergeben die Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative,
um 17.00 Uhr die Unterschriften im Flörsheimer Rathaus dem Ersten Stadtrat
Leo Fercher. Die BI hatte zu dieser Übergabe auch die Vertreter der Presse
eingeladen. Leider ließ Herr Fercher das nicht zu. Eine Entscheidung,
die bei der BI auf völliges Unverständnis stößt. Sie
hat deshalb die Pressevertreter für 16.30 Uhr eingeladen. Treffpunkt
ist vor dem Eingang zum Rathaus, Bahnhofstraße 12.
Vor einigen Jahren startete die Stadtverwaltung Flörsheim eine flächendeckende
offizielle Umfrage zum Thema Umgehungsstraßen. Das Ergebnis
dieser aus Steuermitteln finanzierten Maßnahme wurde bis heute nicht
bekannt gegeben. Der Grund dürfte in der erschreckend geringen Rücklaufquote
liegen. Sie wird von Kennern mit 13 % angegeben. Im Vergleich dazu ist das
Ergebnis der BI geradezu sensationell. Innerhalb von knapp drei Wochen wurden
trotz Ferienzeit aus dem Stand heraus über
2.600 Unterschriften gesammelt. Rund 75 % der angesprochenen Bürgerinnen
und Bürger gaben ihre Unterschrift, nur 25 % waren unschlüssig oder
ablehnend.
15.08.2006: Mehr als 1000 Unterschriften im Kasten
BI leistet Aufklärungsarbeit / fordert Meinungsäußerung der
Bürger
Das nächste Bürgertreffen der BI wird am 22. August 2006 um 19.00
Uhr in der Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg stattfinden. Die Initiatoren
freuen sich über eine rege Teilnahme.
Weitere Infos gibt es bei Sabine Roth E-Mail: s.roth@as-p.de), und Tim Marold
(E-Mail: timmarold@web.de, Telefon: 06145 / 545878).
Entlastung in Wicker? 100%, sagt ein Wickerer Bürger im Gespräch
mit Mitgliedern der Bürgerinitiative gegen die geplante Umgehungsstraße.
Dass er irrt, ist nicht zu vermitteln, jahrzehnte lang ist die Information
verbreitet worden, dass mit der Ortsumgehung die Verkehrsprobleme der Stadtteilkerne
Wicker und Weilbach gelöst werden.
Weder die genaue Lage der Ostumgehung Hochheim ist bekannt,
noch ist sie planfestgestellt; weiß Tim Marold, Vertrauensperson
der Bürgerinitiative, zu berichten. Ob sie jemals gebaut wird ist
nicht sicher, ihre Existenz wurde jedoch für die Verkehrsprognosen zur
B 519 (neu) vorausgesetzt! 
Plan der Vorzugsvariante:
blau = Ortsumgehung wie sie zur Zeit geplant ist;
rot = bestehende B 40; gelb = Ostumgehung Hochheim (nicht planfestgestellt)
Auf dem Plan ist leicht zu erkennen, dass die Strecke Ostumgehung Hochheim
Keramag B 519 (neu) etwa doppelt so lang ist, wie die Strecke
auf der bestehenden B 40 durch die Stadtteilkerne. Zudem sind zwischen Opelbrücke
und Anschluss A 66 fünf Ampeln vorgesehen. Fast alle Verkehrsteilnehmer
werden den kürzeren Weg durch Wicker und Weilbach wählen, zumal
sie dort auch weniger Ampeln haben, ist sich Sabine Roth, ebenfalls
Vertrauensperson der Bürgerinitiative, sicher. Hinzu käme die starke
Verkehrsbelastung des Stadtteils Keramag / Falkenberg, da die prognostizierten
2.000 LKW bei Realisierung der Ostumgehung Hochheim diese nutzen
und über die L 3028 auf die B519 (neu) fahren würden.
Hier möchte die Bürgerinitiative Abhilfe schaffen. Aufmerksame und
interessierte Bürger sammeln Unterschriften und möchten die Bevölkerung
informieren. Deshalb wurde ein Informationsblatt gedruckt und am vergangenen
Wochenende in Teilen Wickers und Weilbachs verteilt. Wir wünschen
uns, dass sich viele Mitbürger den jahrzehnte lang eingestreuten
- Sand aus den Augen reiben und erkennen, dass sie kaum von der Trassenführung
in der derzeitigen Form profitieren, hoffen die Vertrauensperson der
Bürgerinitative.
Flörsheim Kernstadt:
Reformhaus Rendel, Bahnhofstraße,
Blumenladen Petit Fleur, Grabenstraße,
Foto Flesch, Obermainstraße,
Biketeam, Wickerer Straße,
Schreibwaren Kunterbunt, EKZ Herrnberg,
Schreibwaren Dähne, Grabenstraße,
Versicherungen Stöhr, Plattstraße
Uli Dreisbach, Frankenstraße
Incontro Da Orazio, Kirschgartenstraße
Agip Tankstelle Wolf, Kirschgartenstraße
Beeindruckt von den beiden ersten Treffen gegen die geplante Umgehungsstraße
sowie der Unterstützung vieler Mitstreiter aus allen Bevölkerungsschichten,
ist die Bürgerinitiative optimistisch, die erforderlichen Unterschriften
für ein Bürgerbegehren zu erhalten, so Sabine Roth in der neuesten
Pressemitteilung.
Bis zum Wochenende erwarten die Initiatoren über die Hälfte der
erforderlichen Unterschriften. Sabine Roth verweist darauf, dass beim Eintragen
in die Unterschriftsliste die Angaben korrekt einzutragen sind.
Die Aktion der Landwirte mit der Kennzeichnung der Trassenführung sowie
die gute Informationspolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Zahl der
Gegner für die vorliegende Planung der Umgehungsstraße durch die
grüne Lunge Flörsheims, unserem so wichtigen Naherholungsgebiet
und einem Stück Heimat, von Tag zu Tag wächst. Die Menschen wollen
und können nicht einsehen, dass zukünftig Tag für Tag ca. 2000
LKWs einschließlich Tanklastzüge unterhalb der Kapelle und der
Warte quer durch die Gemarkung fahren und unser gesamtes Flörsheim zerschneiden.
Ich bin überrascht und erfreut, dass neben dem BUND und den Landwirten
jeden Tag neue MitstreiterInnen gewonnen werden, erklärt einer der Vertrauensleute,
Tim Marold. Doch wir sind noch nicht am Ziel und müssen bis zum
Abgabetermin weiter kämpfen.
Die Vertrauensleute sind begeistert, dass sich die Bürgerschaft endlich
mit dieser Baumaßnahme auseinandersetzt und sich informiert.
In einer für Flörsheim so wichtigen Frage ist es notwendig, dass
die Menschen an der Entscheidung selbst teilnehmen können und wollen.
Dafür hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens
mit Bürgerentscheid eingeräumt.
Eine gute Chance, so meint die Bürgerinitiative, Demokratie vor Ort zu
leben und zu erleben, um auch der Politikverdrossenheit zu begegnen.
Wir wollen uns mit dieser unausgereiften Planung nicht abfinden, zumal die
zugesagten Entlastungen nicht greifen.
In vielen Geschäften liegen mittlerweile Unterschriftslisten aus.
Weitere Informationen erhalten die BürgerInnen bei den aktiven Vertrauensleuten,
oder live heute Montag, 19.00 Uhr.
07.08.2006: Treffen der BI Umgehungsstraße in der
Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg
Flörsheimer BI hat schon über 400 Unterschriften
Tim Marold stellte erneut den Verlauf der geplanten Trasse dar. Seine rhetorische
Frage, weshalb bei dieser Planung auch nur ein einziges Auto weniger durch
Wicker fahren würde, konnte von keinem der Anwesenden beantwortet werden.
Auch die von vielen erhoffte und seit Jahrzehnten versprochene Ruhe
in Weilbach wird es so nicht geben. 
Die betroffenen Landwirte machen mit Strohballen auf den geplanten Streckenverlauf
der Umgehungsstraße aufmerksam.
Die Flörsheimer Landwirte setzten in den letzten Tagen einige originelle
Ideen in weit sichtbare Zeichen um. So stehen in der Flörsheimer Gemarkung
weit sichtbar große Rundballen aus Stroh. Sie sind mit
Sprüchen gegen die geplante Zerstörung ihrer Felder versehen und
zeigen, zusammen mit breiten Spuren in den abgeernteten Feldern, den Verlauf
der geplanten Trasse. Weitere spektakuläre Aktionen sind in Planung bzw.
in Vorbereitung.
02.08.2006: BI Umgehungsstraße: Es geht weiter !
Ihrem Ziel, ein Bürgerbegehren zur Verhinderung der Umgehungsstraße
B 519 in der geplanten Form zu erreichen, sind die Organisatorinnen und Organisatoren
der Bürgerinitiative wieder ein Stück näher gekommen.
Am Abend des 31. Juli 2006 trafen sich mehr als 50 Flörsheimerinnen und
Flörsheimer in der Begegnungsstätte Falkenberg/Keramag
mit dem Ziel, ein Bürgerbegehren gegen die geplante Umgehungsstraße
B 519 zu erreichen.
Streckenverlauf der neuen B519 in der Karte 
Streckenverlauf der neuen B519 in der Natur (Blick vom Hohlweg in der Nähe
der Kriegergedächtniskapelle in Richtung Frankfurt / Kernstadt Flörsheim)
Nach reiflicher Diskussion beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
ein Bürgerbegehren anzustreben mit dem Ziel, die Umgehungsstraße
B 519 (neu) in der zur Zeit vorliegenden Planung zu verhindern. Sie sind sich
sicher, die dazu erforderlichen rund 1.500 Unterschriften bis zum 24. August
2006 zu erhalten.
Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am kommenden
Montag, 7. August 2006, um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg
statt. Interessierte sind dazu herzlich willkommen.
Tim Marold
Telefon (0 61 45) 54 58 78
E-Mail: timmarold@web.de
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